Chǎo Miàn 🇨🇳

Chǎo Miàn 🇨🇳

Chǎo bedeutet „gebraten“ und Miàn „Nudeln“. Chǎo Miàn sind chinesische, gebratene Nudeln mit Gemüse und Fleisch. Wie weit gestreut Gemüse und Fleisch nun interpretiert werden kann, liegt auf der Hand. Das nachfolgende Rezept ist also nur eines von scheinbar unendlich vielen Möglichkeiten, solange die Nudeln gebraten sind. Aber auch hier gibt es durchaus Unterschiede.😉

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Cullen Skink 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿🇬🇧

Cullen Skink 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿🇬🇧

Meine #kulinarischeweltreise hat mich diesmal nach Schottland geführt. Genauer gesagt in den Nordosten des Landes, an die in der Cullen Bay liegende Kleinstadt Cullen mit knapp 1500 Einwohnern. Damit wäre schon ein Teil des Namens meines heutigen Gerichts geklärt. Der Rest wird komplizierter, denn Skink klingt jetzt mal etwas komisch und dürfte aus dem schottisch-gälischen kommen und in etwa Schienbein oder Schinken heißen. Die ursprüngliche Basis dürfte also eine Rindsuppe sein und Cullen Skink ist also eine dicke Suppe aus geräuchertem Schellfisch, Erdäpfeln und Zwiebeln, die in Milch, Schlagobers und Suppe gekocht werden. Klingt gut, oder?

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Hernekeitto ja pannukakku 🇫🇮

Hernekeitto ja pannukakku 🇫🇮

Die Geschichte mit „Hernekeitto ja pannukakku“ hat für mich etwas verwirrend begonnen, denn zuerst habe ich gedacht der „Pannukakku“, wird mit der Suppe gegessen.🤔 Die Marmelade, die dazu serviert werden soll, hat mich dann stutzig gemacht!😬 Ach ja, „Hernekeitto“ ist eine einfache Erbsensuppe und „Pannukakku“ ein Pfannkuchen. Solltest du irgendwann an einem Donnerstag in Finnland in einer Kantine oder Mensa essen gehen, dann wirst du möglicherweise genau dieses Menü bekommen. Zumindest wird auf finnischen Blogs behauptet, Hernekeitto ja pannukakku gibt’s in Finnland „immer“😜 am Donnerstag.

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Lablabi 🇹🇳

Lablabi 🇹🇳

Immer wieder passiert es mir, dass ich bei meinen Recherchen mehr als ein interessantes Gericht zu einem Land finde. Nachdem ich Tunesien schon im Herbst „besucht“ habe und damals Ojja, die tunesische Ur-Shakshuka, gemacht habe, gibt es heute ein weiteres Gericht aus dem kleinen Land an der Nordküste Afrikas. Lablabi, der würzige, nach Knoblauch duftende Kichererbsen-Eintopf hat es mir angetan und ist einfach nicht von meiner „Muss ich noch machen“- Liste verschwunden.🤷‍♂️

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Phở gà Hanoi 🇹🇭

Phở Gà Hanoi 🇻🇳

Klassische Rind- oder Hühnersuppe gibt es bei uns eher selten und wenn, dann sowieso nur im Winter oder wenn jemand in der Familie kränkelt. Oder, wenn ich auf kulinarischer Weltreise bin. Nachdem ich für das Wochenende sowieso Hühnersuppe brauche, warum nicht einen kurzen Abstecher nach Vietnam machen.😉 Suppen sind im asiatischen Teil unseres Planeten allgegenwärtig, regional sehr verschieden, meist recht einfach aber auch langwierig in der Zubereitung und vor allem aromatisch nicht mit unserer Hühnersuppe vergleichbar.

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Misir wot mit Injera 🇪🇹

Misir wot 🇪🇹

Happy New Year 2022! 🍀

Hast du Vorsätze für das Neue Jahr? Also ich nicht! Einfach so und nicht, weil ich mich sowieso nicht daran halten würde. Ich bin meistens sehr konsequent, wenn ich mir was vorgenommen habe. „Sturschädel“ eben, sagt meine Frau!😜 Das gilt auch hier auf meinem Blog. Ich habe ja einige Leser, die ich persönlich kenne und erst gestern hat mir eine Freundin gesagt, dass sie meinen Blog nicht schlecht findet – danke für die Blumen🌼, ABER mit meiner Weltreise gar nichts anfangen kann.🤔 Das tut mir zwar leid, lässt sich aber auch nicht ändern.🤷‍♂️ Ich mache das, weil es mich interessiert und weil ich es spannend finde in fremde Töpfe zu gucken, weil man seinen kulinarischen Horizont auch mit dem einfachsten Gericht erweitern kann und natürlich weil ich es mir in den Kopf gesetzt habe und das durchziehe. Eines dieser unscheinbaren Gerichte ist mir in Äthiopien untergekommen. Misir wot, heißt so viel wie Linseneintopf und klingt jetzt nicht mega spannend, oder?

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Quiche aux épinards frais et chèvre 🇫🇷

Quiche aux épinards frais et chèvre 🇫🇷

Auf meinem Blog kann man leicht erkennen, welche Länder es mir kulinarisch angetan haben. Jeder der hier schon länger dabei ist, kennt wohl mein kulinarisches Lieblingsland. Genau, Bella Italia❤! Im Zuge der Recherchen für mein heutiges Reiseland Frankreich habe ich, selbst erstaunt, festgestellt, dass ich auch schon ziemlich viele französische Gerichte gemacht habe. Darunter befinden sich Klassiker wie Bœuf bourguignon, Coq au vin, Ratatouille, Soupe à l’oignon etc. aber auch Tarte au citron meringuée und Tarte Tatin. Das macht die Sache jetzt nicht leichter, aber untrennbar mit Frankreich verbunden und ein absolutes Lieblingsgericht, weil auch so flexibel und variantenreich, sind Quiches und Tartes.

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Jajza po panagjurski 🇧🇬

Jajza po panagjurski 🇧🇬

Es würde mich wundern wenn jemand, der keine bulgarischen Wurzeln hat oder nicht mindestens genau so verrückt ist wie ich😆, mein heutiges Gericht kennt oder schon jemals probiert hat. Nun, ein Geheimnis ist somit schon gelüftet. Ich bin im Zuge meiner kulinarischen Weltreise #in80gerichtenumdiewelt, nach einem kurzen Blick auf die Online-Weltkarte, mit dem Finger auf Bulgarien stehen geblieben. Nachdem ich weder ein bulgarisches Kochbuch habe und auch kein Gericht aus diesem Land kenne, habe ich (Überraschung!) einfach die Online-Suchmaschine angeworfen. Dabei versuche ich Blogs, Online-Kochmagazine oder Videos, wenn möglich in der jeweiligen Landessprache, auch wenn ich sie nur selten verstehe, zu finden. Oft wechsle ich auch einfach auf die Bildersuche und meist dauert es dann auch gar nicht lange, bis mir dabei ein Bild ins Auge springt und ich mich in das Gericht vertiefe. Bei meinem heutigen Gericht war es eher ein erstauntes „Was ist denn das bitte? Wie schräg ist das denn!“, das mich neugierig gemacht hat.

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Bobotie 🇿🇦

Bobotie 🇿🇦

Mein heutiges Reiseziel, und nicht gerade um die Ecke, ist Südafrika. Aktuell in dieser Pandemie wohl nicht gerade die Top-Reisedestination, auch wenn das eher zu Unrecht so ist, aber das ist eine andere Geschichte. Eine weite Reise hat auch das Nationalgericht Südafrikas gemacht. Im 17.Jahrhundert haben Schiffe, die auf ihrem Weg entlang der Gewürzroute von Asien nach Europa waren, am Kap halt gemacht und so durch Zuwanderer die Gewürze, Kochtechniken und Rezepte in das Land an der Südspitze Afrikas gebracht. Heute ist der Stadtteil „Bo-Kaap“, mit seinen bunten Häusern, in Kapstadt das Zentrum der typisch kap-malaiischen Küche mit vielen Gewürzen, Currys und Chutneys.

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