Osterpinze

Osterpinze

Die Pinze stammt eigentlich aus dem Friaul, der ehemaligen österreichischen Grafschaft Görz und wurde im 19. Jahrhundert in die Steiermark nach Graz gebracht. Daher wird die Pinze auch heute noch Görzer Pinze genannt und eigentlich immer nur vor Ostern gemacht. Sie ist Teil des Osterkorbes mit Schinken, Osterkrainern, Eiern, Kren und Osterbrot, der am Karsamstag geweiht wird. Soweit zum geschichtlichen Teil der Osterpinze. (Quelle Wikipedia)

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Mohnstrudel

Mohnstrudel

Das hätten wir wohl alle nicht gedacht, dass man sich freut, wenn man ein Packerl Germ (Hefe) und eine Packung Mehl im Supermarkt „erhamstert“. Nachdem ich ja mittlerweile begonnen habe mein Brot mit Sauerteig zu machen, aber das ist eine andere Geschichte😉, kann die Germ auf anderem Weg zum Seelenwohl beitragen. Ein kurzer Blick in die Speisekammer bringt eine Packung Mohn zum Vorschein und damit steht der Plan fest. Ein Mohnstrudel muss her.😋

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Mohnschmarrn

Mohnschmarrn

Aktuell haben wir ja einen schönen Schmarrn😷 beieinander, aber den wollen wir jetzt einmal ganz schnell vergessen. Soulfood ist angesagt und als Österreicher kommt man dabei an einem Kaiserschmarrn ja fast nicht vorbei.😜 Dabei gibt es aber auch ganz viele spannende Varianten und Kombinationen. Heute gibt’s bei mir einen Mohnschmarrn mit Topfen und viel fluffiger geht’s dann fast nicht mehr.😉

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Reisfleisch "Mraz & Sohn"

Reisfleisch „Mraz & Sohn“

Wo sind die Kitchen Impossible Fans? Ich bin ja oft geneigt, über die Sendung „drüber zu zappen“, da ich Tim Mälzer mit seinen (höflich ausgedrückt) Schimpf-Tiraden nur ganz schwer aushalte. Die Kochshow an sich ist durch die verschiedensten Länder, Locations und Köche sehr abwechslungsreich. Es ist auch spannend den Spitzenköchen, also nicht dem Tim oder heißt er jetzt Jürgen😅 (kleiner Sendungs-Insider), bei scheinbar „einfachen“ Aufgaben schwitzend und fluchend🙈 am Herd zuzusehen. Letzten Sonntag hat Tim Mälzer für Christoph Kunz als Zielland Österreich, genauer gesagt das Restaurant „Mraz & Sohn“ in Wien, ausgewählt. Er „durfte“ dort das Personal-Essen, „das“ Reisfleisch vom Chef persönlich, nachkochen. Als „Foodie“ bleibt man spätestens dann bei der Sendung hängen.😜

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"Köch"

„Köch“

„Köch“ heißt der Kohl (aka Wirsing) auf Burgenländisch, also im östlichsten Bundesland Österreichs. Der Kohl ist ein typisches Herbst-/Wintergemüse und hat, aus meiner Sicht zu unrecht, einen eher schlechten Ruf. Dabei liefert der Kohl viele Vitamine und Mineralstoffe und durch den regionalen Anbau ist er auf der „Nachhaltigkeits-Skala“ recht weit oben und schont somit unser Klima. Im Burgenland ist (oder war) der „Köch“ eine klassische „Zuispeis“, also Beilage, meist zu gekochtem Fleisch. In der Regel wurde der Kohl mit einer „Einbrenn“ (Mehlschwitze) aus Schmalz und Mehl dick eingekocht. Das ist heute, auch optisch, nicht mehr ganz zeitgemäß in der modernen Küche.🙈

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Original Krautfleckerln

Österreichische Krautfleckerln

Wenn man so seine eigenen Essgewohnheiten betrachtet, dann fällt mir immer wieder auf, dass sich der Geschmack im Laufe der (vielen) Jahre doch sehr verändert. Die Krautfleckerln (das „n“ ist kein Schreibfehler, in Österreich heißen die „Fleckerln“) waren in meiner Jugend ein absolutes NoGo! Ich habe sie gehasst und konnte sie, wenn überhaupt, nur mit einer Riesenladung Kristall-Zucker (ernsthaft!) obendrauf essen. Auf keinen Fall durfte man noch irgendwie das Kraut schmecken. Bei mir waren das also „Zuckerfleckerln“.🙈 Dabei sind die Krautfleckerln ein echter Klassiker der österreichischen Küche.

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Eierschwammerlgulasch mit Laugenknödel

Manchmal kommt man unerwartet zu wirklichen Raritäten und genau das sind bei uns Eierschwammerl. Ich habe ja schon mal erwähnt, dass das an meinem nicht sehr ausgeprägten Spürsinn für Schwammerl und Pilze liegt. Soll heißen, wenn ich nicht schon fast darauf steige, finde ich nicht wirklich was. Kaufen wäre eine Option, aber die Eierschwammerl aus dem Supermarkt erfüllen selten meinen Qualitätsanspruch 🙈 und am Bauernmarkt komme ich meist zu spät 😴. Rarität eben und deshalb ganz schnell weg. Zum Glück gibt es ja auch noch Bekannte und Freunde die bei der Suche wesentlich geschickter sind als ich und die einem dann irgendwann ganz spontan Eierschwammerl schenken. 😀

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Topfen-Zwetschken-Knödel

Topfen-Zwetschken-Knödel

Natürlich ist die Zwetschken-Saison längst vorbei und darum sind meine Topfen-Zwetschken-Knödel direkt aus dem Tiefkühler.😆 Aber aus meinem eigenen und in dem habe ich einen Teil der Knödel eingefroren, als ich sie vor Wochen gemacht habe. Nachdem ich damals blöderweise kein Foto gemacht habe – das passiert mir nur bei süßen Sachen, wenn die Gier den Verstand besiegt.🙈 – habe ich das nun nachgeholt. Ist ja nicht so schlecht, wenn man den Herbst auch noch bei diesen Temperaturen auf den Teller holen kann.😉

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Grenadiermarsch

Grenadiermarsch

Der Grenadiermarsch ist ein typisches Gericht aus der österreichischen und ungarischen Küche und hat seinen Ursprung in der Militärküche der k.u.k-Monarchie. Ob das tatsächlich so belegt ist, kann ich nicht wirklich sagen, aber der Name lässt darauf schließen. Wie üblich gibt es unzählige Varianten dieses Gerichts. Das Grundrezept ist aber ziemlich einheitlich und besteht im allgemeinen aus Zwiebel, Erdäpfel (Kartoffel), Fleckerl, gewürzt mit Salz und Paprika.

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Schweinsbrüstl mit Weinkraut und Erdäpfelknödel

Schweinsbrüstl mit Weinkraut und Erdäpfelknödel

Schweinsbrüstl egal ob klassisch wie heute oder etwas ausgefallener in der 24-Stunden Sous-Vide-Version gibt’s bei mir nicht wirklich oft. Ich würde so auf einmal im Jahr tippen. Wenn es dann ein richtig schönes Stück Schweinsbrüstl direkt vom Bauern meines Vertrauens gibt, dann sind die Beilagen auch schon fast gesetzt. Weißkraut gehört auf jeden Fall dazu und auch ein Knödel sollte nicht fehlen.

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