Ftira Għawdxija 🇲🇹

Ftira Għawdxija 🇲🇹

Ftira (sprich: ftee-rah) ist ein rundes ringförmiges Fladenbrot, das dem traditionellen maltesischen Brot sehr ähnlich ist. Auf Malta wird das Brot in der Mitte aufgeschnitten und wie ein Sandwich mit Thunfisch, Oliven, Kapern, Zwiebeln und maltesischem Ziegenkäse (gbejniet) gefüllt. Neben der maltesischen Ftira gibt es auf Gozo (Għawdex), der zweiten Hauptinsel der Republik Malta, die Gozitan Ftira oder Ftira Għawdxija.

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Stegt flæsk med persillesovs 🇩🇰

Stegt flæsk med persillesovs 🇩🇰

Die Dänen haben mir die Auswahl eines traditionellen Gerichts ganz leicht gemacht. Im Jahr 2014 hat das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Fischerei zur Abstimmung über das offizielle Nationalgericht Dänemarks aufgerufen. Der eindeutige Sieger aus acht Gerichten in der entscheidenden Runde, mit 44% der Stimmen, war „Stegt flæsk med persillesovs“. Wer jetzt noch immer nicht weiß was ich hier gekocht habe, dem geht es genau so wie mir, als ich das zum ersten Mal gelesen habe. Dabei ist Sache ganz einfach, denn es ist …

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Bacalhau à Brás 🇵🇹

Bacalhau à Brás 🇵🇹

Wenn in Portugal von Bacalhau, also Stockfisch, die Rede ist, dann geht es um den gesalzenen und getrockneten Kabeljau, der im ganzen Land und vielen Gerichten allgegenwärtig ist. Die portugiesische Liebesbeziehung mit Bacalhau besteht seit über 500 Jahren und das obwohl der Kabeljau in den Gewässern rund um Portugal gar nicht heimisch ist. Die Portugiesen erkundeten ab dem 15 Jahrhundert die Weltmeere, entdeckten auf ihren Reisen den Kabeljau und nutzten ihn gesalzen und getrocknet als Proviant. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten, wobei der Kabeljau hauptsächlich aus Norwegen und Island importiert wird, und prägt nach wie vor die portugiesische Küche. Eines dieser traditionellen Gerichte ist Bacalhau à Brás.

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Älplermagronen 🇨🇭

Älplermagronen 🇨🇭

Als kulinarisch Weltreisender, in den eigenen vier Wänden, hat man es nicht immer leicht. Ich durchstöbere ja für meine „In 80 Gerichten um die Welt“-Reise das Internet nach traditionellen Gerichten. Logischerweise tauchen dabei Dinge auf, die auf den ersten Blick etwas ungewohnt wirken. In der Schweiz habe ich nun diese „Älplermagronen“ entdeckt und war eigentlich sofort begeistert. Klingt doch gut, wenn man Nudeln, Erdäpfel, Obers und Käse mischt. Dass darauf auch noch Zwiebelringe kommen und das Ganze mit Apfelkompott oder Apfelmus gegessen wird, hat bei meiner Frau im Vorfeld nur ein nasenrümpfendes „echt jetzt?“ ausgelöst. Ich habe sie trotzdem, oder gerade deswegen😈, gemacht.😜

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Janssons frestelse - Janssons Versuchung

Janssons frestelse 🇸🇪

„Janssons frestelse“ bzw. „Janssons Versuchung“ ist ein in ganz Schweden bekannter und beliebter Auflauf aus Kartoffeln, Zwiebeln und den schwedischen „Ansjovis“, die weniger salzig als unsere Anchovis sein sollen. Der Auflauf gehört in Schweden zum typischen Weihnachtsessen, wird aber auch sonst gerne als Beilage zu Fleisch oder auch als eigenes Gericht gegessen. Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und damit steht der nächste Stopp meiner kulinarischen Weltreise fest: Schweden. 🇸🇪

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Heringssalat

Heringssalat

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit und bei uns wird an diesem Tag traditionellerweise Heringsschmaus bzw. Heringssalat gegessen. Nicht aus religiösen, sondern wohl eher aus Brauchtums-Gründen. Das haben wir bisher zumeist mit Freunden, vorzugsweise in einem Lokal, gemacht. Nun, heuer beginnt der Verzicht schon viel früher, denn das mit den Restaurants und Lokalen dauert noch mindestens bis Ende März. Was bleibt mir also übrig, als den Heringssalat selbst zu machen. Bei meinen Mengen hätte ich für ein paar Freunde locker genug gehabt, aber blöderweise dürfen die auch alle nicht wirklich kommen. Das richtige Social-Life ist aktuell besch…eiden.

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Hirschrücken auf Sellerie-Erdäpfel-Püree und Speck-Kohlsprossen mit Mole-Sauce

Hirschrücken auf Sellerie-Erdäpfel-Püree und Speck-Kohlsprossen mit Mole

Kulinarisch hat das neue Jahr bei mir ziemlich „Wild“ begonnen und „Schuld“ daran war, wie könnte es anders sein, meine Frau. Sicher ganz uneigennützig😜 hat sie mir ein „Steirisches Genusspaket“ geschenkt, in dem unter anderem auch ein Hirschrücken war. Nicht immer haben wir mit Wildfleisch gute Erfahrungen gemacht, sowohl in Restaurants als auch in der eigenen Küche. Wenn das Fleisch mehr nach „Leber“ als nach Fleisch schmeckt, dann ist das nicht so toll. Ob das jetzt am Tier, an der Art des Abschusses, der Verarbeitung danach oder doch an der Zubereitung liegt, lässt sich für mich nicht eindeutig klären. Ein Satz in der beigelegten Broschüre hat mir dann Hoffnung auf ein besonderes Gaumenerlebnis gemacht: „Sauber vorbereitetes Wildbret riecht nicht streng oder unangenehm. Daher gehört das Einbeizen mit stark gewürzten Essigbeizen der Vergangenheit an“. Damit kann ich leben.😉

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Erdäpfel-Gnocchi mit Linsen-Sugo

Erdäpfel-Gnocchi mit Linsen-Sugo

Für selbst gemachte Gnocchi muss man zwar ein bisschen Zeit investieren, doch es lohnt sich allemal! An sich ist das auch keine Kunst und die typischen Rillen in den Gnocchi kann man sich aus meiner Sicht, als kleine Abkürzung, auch sparen. Die Italiener machen das auch manchmal so und es macht geschmacklich keinen Unterschied. Mein größtes Hindernis sind eigentlich immer die Erdäpfel, denn die sollte man wenn möglich schon am Vortag kochen oder noch besser dämpfen, damit sie gut ausgekühlt und auch etwas ausgetrocknet sind. Meist fällt mir das viel zu spät ein, da unser Speiseplan oft sehr spontan Formen annimmt. Ausrede verlass mich nicht.😁 Aber diesmal habe ich rechtzeitig daran gedacht.

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"Blunzn" Gratin

„Blunzn“ Auflauf

Bei „Blunzn“ aka Blutwurst laufen jetzt sicher gleich einige davon.😅 Ich bin, wie ja sicher einige schon bemerkt haben, quasi ein „Allesfresser“ und von Zeit zu Zeit darf es auch eine Blutwurst sein. Natürlich vom Bauern meines Vertrauens. Gerade wenn das Backrohr vom weihnachtlichen Keksbacken schon warm ist, bietet sich dieser einfache Auflauf an und während er im Backrohr langsam Farbe annimmt, kann ich mich um das übliche Chaos in der Küche kümmern.🙈

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