Rehragout mit Speckzwetschken

Hirschragout mit Speckzwetschken

Dieses Ragout hat eine wirklich lange Geschichte. Angefangen hat alles mit der Geburtstagsfeier einer Freundin. Sie hat mich gebeten für ihre Feier ein Ragout zuzubereiten. Das Fleisch der Hirschkuh und die Knochen für den Jus hat sie mir auch gleich vorbeigebracht. Bei der Suche nach einem geeigneten Rezept ist dann eine Österreichisch-Britische Co-Produktion zwischen einem Rezept aus Richard Rauchs Jahreszeitenkochschule und einem aus Jamie Olivers Kochschule herausgekommen. Blöderweise bin ich dann bei der Geburtstagsfeier aber nicht dazugekommen auch noch ein brauchbares Foto dieses Ragouts zu machen. Das alles war, ich glaube im Juni (Alzheimer lässt grüßen, oder doch Nudelsieb) dieses Jahres. Seither schlummert dieses Rezept in meinem Notizblock.

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Tarte au citron meringuée

Tarte au citron meringuée

Französische Desserts sind einfach unwiderstehlich! Crêpes, Mousse au chocolat, Crème brûlée, Beignets, Tarte Tatin, Macarons, Parfaits, …
Wenn ich noch etwas nachdenke fällt mir sicher noch etwas ein. Aber die Entscheidung für das Dessert ist diesmal recht rasch gefallen. Wir waren ja auch in der Zitronen-Hochburg an der französischen Riviera, in Menton. Da ist es fast logisch, dass zum Abschluss meines Menüs unbedingt eine Tarte au citron meringuée der süße Schlusspunkt am Teller sein muss.

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Kabeljau im Mangold-Mantel auf Ratatouille

Kabeljau im Mangoldblatt auf Ratatouille

Gemüse, Tomatensauce und Kräuter – eine Ratatouille ist Sommer pur! Der Name ist auch Programm. Das provenzalische Wort „Rata“ für „einfaches Essen“ und das französische „touiller“, das in etwa „umrühren“ bedeutet, sagen eigentlich schon alles. Ähnlich wie die Bouillabaisse gehört eine Ratatouille zu den absoluten Klassikern der provenzalischen Küche. Melanzani (Auberginen), Zucchini, Paprika und Tomaten werden zusammen mit frischen Kräutern und Olivenöl als eine Art Eintopf gekocht.

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Soupe à l’oignon

Französische Zwiebelsuppe

oder viel klingender: Soupe à l’oignon.

Französische Zwiebelsuppe ist ein klassisches Gericht, welches durch die Einfachheit seiner Zutaten besticht – Zwiebeln, Wein, Suppe und ein paar Kräuter – also ein typisches Arme-Leute-Essen aus vergangenen Zeiten. Aber um perfekte französische Zwiebelsuppe zu machen, gibt es noch eine weitere wichtige Zutat: Geduld. Es braucht einfach Zeit, um dieses Gericht herzustellen. Zeit, um die Zwiebeln langsam weich werden zu lassen, ohne sie dabei zu verbrennen. Zeit, bis sie karamellisieren und der Suppe die raffinierte Süße geben ohne eine bittere Note zu hinterlassen. Wir können es also ruhig etwas langsamer angehen und brauchen nicht zu hetzen. 😉

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Gebackener Camembert mit Cranberry-Himbeer-Chutney

Gebackener Camembert mit Cranberry-Himbeer-Chutney

Unser Urlaub in Frankreich ist noch frisch in meinen Gedanken und was liegt also näher, als unser „Essen mit Freunden“ mehr oder weniger an die französische Küche anzulehnen. Dabei lässt sich ein weiter Bogen von Bouillabaisse, Soupe à l’oignon über Ratatouille bis Bœuf Bourguignon, Coq au Vin und Gigot d’agneau spannen. Also viele Klassiker und viele Möglichkeiten für einen entspannten Abend mit Freunden. Aber nun zurück zum Anfang und der war durchaus etwas anders, denn mein Menü hat zur Begrüßung mit einem reifen, gebackenen Camembert begonnen.

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Pasta alla Norma

Pasta alla Norma

Die einfachsten Gerichte sind oft eine größere Herausforderung als man denkt. Für Pasta alla Norma braucht man nicht wirklich viele Zutaten, aber auch gerade darin liegen die Schwierigkeiten. Ohne den Duft und Geschmack sonnengereifter Tomaten, frischem Basilikum und zarten Melanzani wird es wohl nur ein Abklatsch des italienischen Klassikers aus Sizilien. Zur Abrundung wird dann auch noch der würzig, gesalzene Schafs-Ricotta benötigt. Also eigentlich einfach und dann doch wieder nicht.

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Pappardelle mit Huhn, Feigen und Nüssen

Pappardelle mit Huhn, Feigen und Nüssen

Die vor allem im Mittelmeerraum kultivierten Feigen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen unseres Planeten. In jungsteinzeitlichen Siedlungen wurden versteinerte Exemplare gefunden und auch in der Bibel wurde sie, beziehungsweise ihre Blätter bereits erwähnt. Es gibt ungefähr 150 verschiedene Sorten, darunter einige winterharte die auch in unseren Klimazonen überleben können und das in den Farben gelb, grün, rot, violett bis schwarz. Dass die bei unserem Obsthändler erhältlichen dunkelvioletten Feigen besonders gut zu würzigem Käse und Nüssen passen ist hinlänglich bekannt.

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Mediterraner Pesto-Quinoa-Salat

Mediterraner Pesto-Quinoa-Salat

Das Nudelsieb ist wieder da, oder um es mit den Worten meines berühmten Landsmanns Arnold Schwarzenegger zu sagen: „I’ll be back“ 😉

Nun, die Blog-Pause war länger als geplant. Das lag auf der einen Seite an unserem Sommerurlaub in Südfrankreich, der sehr schön und auch kulinarisch sehr interessant war, aber auf der anderen Seite auch an einer unerfreulichen Verletzung unseres Sohnes, die mehr Aufmerksamkeit und Zeit erfordert hat. Aber ganz nach dem Motto „Alles hat eine Ende, nur die Wurst hat zwei“ blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und ich hoffe nun wieder mehr Zeit für meinen kleinen Blog aufbringen zu können.

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Lauwarmer Kartoffel-Linsen-Salat

Lauwarmer Kartoffel-Linsen-Salat

… mit Lyoner? Was soll denn das sein? Aber jetzt der Reihe nach.

Die Geschichte hat eigentlich damit begonnen, dass wir vor unserem Urlaub noch schnell den Kühlschrank ausleeren mussten. Da lagen noch Frankfurter (oder Wiener Würstchen – die Geschichte dazu kann man hier auf Wikipedia nachlesen) herum und im Keller gab’s noch Schwiegervater’s 101%-Bio-Kartoffeln 😉 aus seinem Garten. Fehlen also nur noch die Linsen und der Eintopf ist fertig – oder? Nach kurzem Internet-Check war er schon da, der Linseneintopf mit Lyoner, das französische, weil aus Lyon und auch deutsche Pendant zu unserer Extrawurst. Aber, gleich am nächsten Bild war ein Linsensalat mit Extrawurst zu sehen – auch nicht schlecht und bei Eintopf bleibt sowieso immer was übrig. Das ist dann der Zeitpunkt wo die Gerichte virtuell durch meinen Kopf rasen und ich mir oft schwer tue eines davon auszuwählen.
Was soll ich da noch sagen, warum nicht mischen? Geworden ist es dieser Lauwarme-Kartoffel-Linsen-Salat mit Frankfurter. 🙂

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