Fenchel-Risotto

Fenchel-Risotto

Dass ich Risotto mag, dürfte hier schon bekannt sein. Nicht zwangsläufig, aber meistens, ist irgendein Gemüse im Risotto der Hauptdarsteller und viele Varianten davon gibt es schon hier auf meinem Blog. Aber immer wieder entdecke ich neue Kombinationen die, vor allem mit saisonalem Gemüse, meine Aufmerksamkeit wecken. So passiert mit dem Fenchel-Risotto von Sonja’s Blog „madame cuisine“. Sie schwärmt dort auch von einem einfachen Petersilien-Pesto, dass dem Risotto am Ende noch Farbe und Geschmack gibt. Na so was gehört doch ausprobiert, oder?

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Quiche Lorraine

Quiche Lorraine à la moutarde

Immer nachdem ich eine Quiche gemacht habe, frage ich mich, warum es so etwas nicht öfter bei mir gibt? Wahrscheinlich weil man im ersten Moment an viel Arbeit mit dem Mürbteig denkt. Dabei ist das gar nicht der Fall. Der Teig ist in der Küchenmaschine in 5 Minuten gemacht und während er nach kurzer Pause im Rohr vorgebacken wird, kann man sich um die Füllung kümmern. Heute gibt’s bei mir (fast) einen Klassiker aus der französischen Küche, eine Quiche Lorraine. Allerdings mit kleinen Abweichungen und einer „Geheimzutat“.😜

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Orecchiette alla pugliese

Orecchiette alla pugliese

Die Beliebtheit von Pasta Gerichten ist sicher oft durch die Einfachheit begründet. Wann immer es am Abend bei mir schnell gehen soll und muss, kreisen meine Gedanken um alle möglichen Nudel-Gerichte. Leider gibt es bei uns in den üblichen Geschäften und Supermärkten bei weitem nicht alle Pasta-Sorten und wenn doch, dann meist nicht in der Qualität wie in Italien. Deshalb decke ich mich, wann immer ich in Italien bin, mit allen möglichen Nudeln ein.
So wie zum Beispiel mit Orecchiette, den kleinen „Öhrchen“-Nudeln aus Apulien. Die „Orecchiette alla pugliese“ mit „cime di rape“, dem Stängelkohl, sind quasi das Nationalgericht Apuliens. Den Stängelkohl bekommt man bei mir ganz spontan leider auch nicht, aber zum Glück den „verwandten“ Brokkoli. Damit steht einem schnellen Essen nun nichts mehr im Weg.

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Reisfleisch "Mraz & Sohn"

Reisfleisch „Mraz & Sohn“

Wo sind die Kitchen Impossible Fans? Ich bin ja oft geneigt, über die Sendung „drüber zu zappen“, da ich Tim Mälzer mit seinen (höflich ausgedrückt) Schimpf-Tiraden nur ganz schwer aushalte. Die Kochshow an sich ist durch die verschiedensten Länder, Locations und Köche sehr abwechslungsreich. Es ist auch spannend den Spitzenköchen, also nicht dem Tim oder heißt er jetzt Jürgen😅 (kleiner Sendungs-Insider), bei scheinbar „einfachen“ Aufgaben schwitzend und fluchend🙈 am Herd zuzusehen. Letzten Sonntag hat Tim Mälzer für Christoph Kunz als Zielland Österreich, genauer gesagt das Restaurant „Mraz & Sohn“ in Wien, ausgewählt. Er „durfte“ dort das Personal-Essen, „das“ Reisfleisch vom Chef persönlich, nachkochen. Als „Foodie“ bleibt man spätestens dann bei der Sendung hängen.😜

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Rigatoni con crema di patate e pancetta

Rigatoni con crema di patate e pancetta

Ich war jetzt eine Zeit lang auf den Spuren traditioneller Gerichte meines Heimatbundeslandes unterwegs und da kommt sicher noch das eine oder andere Rezept. Heute geht der Blick aber Richtung Süden, wenn auch nicht ganz so weit. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber Pasta mit Erdäpfelcreme und Speck müsste eigentlich in Südtirol erfunden worden sein, zumindest wenn man nach den Zutaten geht.😉

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"Köch"

„Köch“

„Köch“ heißt der Kohl (aka Wirsing) auf Burgenländisch, also im östlichsten Bundesland Österreichs. Der Kohl ist ein typisches Herbst-/Wintergemüse und hat, aus meiner Sicht zu unrecht, einen eher schlechten Ruf. Dabei liefert der Kohl viele Vitamine und Mineralstoffe und durch den regionalen Anbau ist er auf der „Nachhaltigkeits-Skala“ recht weit oben und schont somit unser Klima. Im Burgenland ist (oder war) der „Köch“ eine klassische „Zuispeis“, also Beilage, meist zu gekochtem Fleisch. In der Regel wurde der Kohl mit einer „Einbrenn“ (Mehlschwitze) aus Schmalz und Mehl dick eingekocht. Das ist heute, auch optisch, nicht mehr ganz zeitgemäß in der modernen Küche.🙈

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Steckrüben-Rösti mit Apfelkren

Steckrüben-Rösti mit Apfelkren

Wer ist spontan uns schmeißt seinen Kochplan, sofern es einen gibt😉, einfach über den Haufen? Ganz unerwartet bin ich nach einem Besuch bei meinen Eltern mit Rüben (ich denke Steckrüben) im Gepäck wieder zurück nach Graz gefahren.
Die Steckrübe war das Gemüse des Jahres 2017🤔 – was habe ich bloß 2017 gemacht, dass mir das entgangen ist.😆 Ganz ehrlich gesagt, ich hatte noch nie so ein Ding in meiner Küche und kenne nur die Rüben-Strudel aka „Ruabm-Strudl“ auf burgenländisch, meiner Mutter. Dass die Steckrübe quasi das Hauptnahrungsmittel in der Nachkriegszeit war und deshalb noch immer ein Beliebtheitsproblem hat, habe ich erst durch Wikipedia erfahren.

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Rote-Rüben-Gnocchi mit Mohnbutter, Kapern und Parmesan

Rote-Rüben-Gnocchi mit Mohnbutter, Kapern und Parmesan

Jetzt mal ganz ehrlich – wer stapelt auch noch Kochmagazine zu Hause?

Obwohl viele dieser Magazine mittlerweile auch online verfügbar sind, habe ich doch eine recht ordentliche Anzahl herumliegen. Von Zeit zu Zeit schnappe ich mir dann einige dieser Magazine, suche Rezepte die mich interessieren könnten und der Rest wir der Altpapier-Verwertung zugeführt.

Ich kann gar nicht sagen was mich mehr fasziniert hat, als ich Rote-Rüben-Gnocchi in einem uralten Kochmagazin entdeckt habe. Zuerst war es sicher die knallrote Farbe der Gnocchi, aber dann hat mich der Gedanke an die Kombination mit der Mohnbutter nicht mehr losgelassen. Dass Rote-Rüben (Rote Bete oder Ronen) zu meinen Lieblings-Gemüsesorten gehören, ist ja hier schon bekannt. Wie immer geistert dann dieses Bild so lange in meinem Kopf herum, bis es dringendst nachgekocht und probiert wurde.😉

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Original Krautfleckerln

Österreichische Krautfleckerln

Wenn man so seine eigenen Essgewohnheiten betrachtet, dann fällt mir immer wieder auf, dass sich der Geschmack im Laufe der (vielen) Jahre doch sehr verändert. Die Krautfleckerln (das „n“ ist kein Schreibfehler, in Österreich heißen die „Fleckerln“) waren in meiner Jugend ein absolutes NoGo! Ich habe sie gehasst und konnte sie, wenn überhaupt, nur mit einer Riesenladung Kristall-Zucker (ernsthaft!) obendrauf essen. Auf keinen Fall durfte man noch irgendwie das Kraut schmecken. Bei mir waren das also „Zuckerfleckerln“.🙈 Dabei sind die Krautfleckerln ein echter Klassiker der österreichischen Küche.

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Reisnudeln mit Rindfleisch, Champignons und Paprika

Ich war noch nie im asiatischen Raum unterwegs und so wie es aktuell aussieht wird diese Region auch in unserer heurigen Urlaubsplanung keine Rolle spielen.🤔 Es ist total schwer abzuschätzen, wie sich die Ausbreitung und Bekämpfung des Coronavirus entwickeln wird. Der Umgang der Medien mit diesem Thema gestaltet sich auch eher schwierig. Von hysterischer Berichterstattung bis Beruhigung in der Sache wird wieder einmal die komplette Bandbreite abgedeckt. Von dem was auf so manchem Social Media Kanal abgeht will ich gar nicht reden. Dass Google deshalb nun WHO Berichte zu diesem Thema „ganz oben“ in der Trefferliste bringt, ist daher nachvollziehbar, aber auch nicht im Sinne eines freien Internets.🤨 Also in Panik brauchen wir nicht zu verfallen, nur mein Wok-Gericht muss ich mir wohl weiterhin selber machen.😆

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