Rehragout mit Speckzwetschken

Hirschragout mit Speckzwetschken

Dieses Ragout hat eine wirklich lange Geschichte. Angefangen hat alles mit der Geburtstagsfeier einer Freundin. Sie hat mich gebeten für ihre Feier ein Ragout zuzubereiten. Das Fleisch der Hirschkuh und die Knochen für den Jus hat sie mir auch gleich vorbeigebracht. Bei der Suche nach einem geeigneten Rezept ist dann eine Österreichisch-Britische Co-Produktion zwischen einem Rezept aus Richard Rauchs Jahreszeitenkochschule und einem aus Jamie Olivers Kochschule herausgekommen. Blöderweise bin ich dann bei der Geburtstagsfeier aber nicht dazugekommen auch noch ein brauchbares Foto dieses Ragouts zu machen. Das alles war, ich glaube im Juni (Alzheimer lässt grüßen, oder doch Nudelsieb) dieses Jahres. Seither schlummert dieses Rezept in meinem Notizblock.

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Kabeljau im Mangold-Mantel auf Ratatouille

Kabeljau im Mangoldblatt auf Ratatouille

Gemüse, Tomatensauce und Kräuter – eine Ratatouille ist Sommer pur! Der Name ist auch Programm. Das provenzalische Wort „Rata“ für „einfaches Essen“ und das französische „touiller“, das in etwa „umrühren“ bedeutet, sagen eigentlich schon alles. Ähnlich wie die Bouillabaisse gehört eine Ratatouille zu den absoluten Klassikern der provenzalischen Küche. Melanzani (Auberginen), Zucchini, Paprika und Tomaten werden zusammen mit frischen Kräutern und Olivenöl als eine Art Eintopf gekocht.

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Pasta alla Norma

Pasta alla Norma

Die einfachsten Gerichte sind oft eine größere Herausforderung als man denkt. Für Pasta alla Norma braucht man nicht wirklich viele Zutaten, aber auch gerade darin liegen die Schwierigkeiten. Ohne den Duft und Geschmack sonnengereifter Tomaten, frischem Basilikum und zarten Melanzani wird es wohl nur ein Abklatsch des italienischen Klassikers aus Sizilien. Zur Abrundung wird dann auch noch der würzig, gesalzene Schafs-Ricotta benötigt. Also eigentlich einfach und dann doch wieder nicht.

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Pappardelle mit Huhn, Feigen und Nüssen

Pappardelle mit Huhn, Feigen und Nüssen

Die vor allem im Mittelmeerraum kultivierten Feigen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen unseres Planeten. In jungsteinzeitlichen Siedlungen wurden versteinerte Exemplare gefunden und auch in der Bibel wurde sie, beziehungsweise ihre Blätter bereits erwähnt. Es gibt ungefähr 150 verschiedene Sorten, darunter einige winterharte die auch in unseren Klimazonen überleben können und das in den Farben gelb, grün, rot, violett bis schwarz. Dass die bei unserem Obsthändler erhältlichen dunkelvioletten Feigen besonders gut zu würzigem Käse und Nüssen passen ist hinlänglich bekannt.

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Mediterraner Pesto-Quinoa-Salat

Mediterraner Pesto-Quinoa-Salat

Das Nudelsieb ist wieder da, oder um es mit den Worten meines berühmten Landsmanns Arnold Schwarzenegger zu sagen: „I’ll be back“ 😉

Nun, die Blog-Pause war länger als geplant. Das lag auf der einen Seite an unserem Sommerurlaub in Südfrankreich, der sehr schön und auch kulinarisch sehr interessant war, aber auf der anderen Seite auch an einer unerfreulichen Verletzung unseres Sohnes, die mehr Aufmerksamkeit und Zeit erfordert hat. Aber ganz nach dem Motto „Alles hat eine Ende, nur die Wurst hat zwei“ blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und ich hoffe nun wieder mehr Zeit für meinen kleinen Blog aufbringen zu können.

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Lauwarmer Kartoffel-Linsen-Salat

Lauwarmer Kartoffel-Linsen-Salat

… mit Lyoner? Was soll denn das sein? Aber jetzt der Reihe nach.

Die Geschichte hat eigentlich damit begonnen, dass wir vor unserem Urlaub noch schnell den Kühlschrank ausleeren mussten. Da lagen noch Frankfurter (oder Wiener Würstchen – die Geschichte dazu kann man hier auf Wikipedia nachlesen) herum und im Keller gab’s noch Schwiegervater’s 101%-Bio-Kartoffeln 😉 aus seinem Garten. Fehlen also nur noch die Linsen und der Eintopf ist fertig – oder? Nach kurzem Internet-Check war er schon da, der Linseneintopf mit Lyoner, das französische, weil aus Lyon und auch deutsche Pendant zu unserer Extrawurst. Aber, gleich am nächsten Bild war ein Linsensalat mit Extrawurst zu sehen – auch nicht schlecht und bei Eintopf bleibt sowieso immer was übrig. Das ist dann der Zeitpunkt wo die Gerichte virtuell durch meinen Kopf rasen und ich mir oft schwer tue eines davon auszuwählen.
Was soll ich da noch sagen, warum nicht mischen? Geworden ist es dieser Lauwarme-Kartoffel-Linsen-Salat mit Frankfurter. 🙂

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Kürbis-Ziegenkäse-Tarte

Kürbis-Ziegenkäse-Tarte

Eigentlich haben wir ja schon Herbst, zumindest aus meteorologischer Sicht, denn hier hat der Herbst bereits mit 1.September begonnen. Irgendwie passt auch gerade das Wetter dazu, obwohl es in den nächsten Tagen ja wieder schöner werden soll. Aber passend zum Thema Herbst kommt heute diese Kürbis-Tarte mit Ziegenfrischkäse auf den Tisch. Wie so vieles bei Obst und Gemüse ist auch die Kürbis-Ernte heuer um einige Wochen nach vor gerückt. Zumindest kommt mir das so vor, denn das ist heuer sicher schon der dritte Hokkaido den ich verkoche.

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Tomaten-Risotto mit Fisolen und Speck

Tomaten-Risotto mit Fisolen und Speck

Der Sommer war doch einigermaßen warm und wie man an vielen Salaten hier auf meinem Blog gesehen hat, war der Ofen in der Küche nur sporadisch in Betrieb. Nun, mittlerweile klopft der Herbst an die Tür und die Temperaturen sind wieder einigermaßen erträglich. Ein Nebeneffekt des warmen Sommers sind ganz viele Tomaten auf den Tomatenpflanzen in meinem Garten. Das ist aber auch kein Wunder, denn hinter dem Haus stehen zwanzig Töpfe mit Tomatenpflanzen. Normalerweise habe ich ja nicht unbedingt den grünen Daumen und deshalb habe ich im Frühling auch nicht damit gerechnet, dass alle Samen die ich in einen kleinen Topf gesteckt habe auch wirklich aufgehen und jetzt zu riesigen Pflanzen heranwachsen. 😀 Nachdem man so viel Caprese gar nicht essen kann, mache ich heute ganz schnell ein kleines feines Tomaten-Risotto.

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Spaghetti alla Nerano

Spaghetti alla Nerano

Wenn wieder einmal unerwartet einige Zucchini aus Schwiegermutters Garten im Keller auf Verarbeitung warten, dann muss ich einfach das Internet für die Suche nach neuen Rezepten oder Ideen bemühen. Oft stelle ich mir dann die Frage, wie wir früher ohne „Internetz“ überlebt haben. Auf jeden Fall hätte ich dieses Gericht wohl nie gefunden. Obwohl ich doch einige Kochbücher – wieso verdreht jetzt meine Frau die Augen? – also gut, viele Kochbücher der italienischen Küche habe, sind mir die Spaghetti alla Nerano noch nie untergekommen.

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