Casado 🇨🇷

Casado 🇨🇷

Verheiratet? Ja, bin ich!🤔 Ach so, mein heutiges Gericht aus Costa Rica heißt „Casado“, das kommt aus dem Spanischen und bedeutet so viel wie „verheiratet“.😜 Und wer ist hier verheiratet? Ich denke, es geht um den Reis und die schwarzen Bohnen. In Costa Rica ist die Kombination schwarzer Bohnen mit Reis schon einmal ein guter Anfang im wahrsten Sinn, wird dort zum Frühstück gegessen und läuft unter dem Namen Gallo Pinto.

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Mchuzi wa kamba wa nazi 🇹🇿

Mchuzi wa kamba wa nazi 🇹🇿

Was weißt du von Tansania, der nächsten Station meiner kulinarischen Weltreise? Also wenn die Antwort „nicht viel“ ist, dann geht’s dir so wie mir. Ostafrika war ja noch einigermaßen klar.😉 Dass der Serengeti-Nationalpark, in dem die „Big-5“ Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn heimisch sind und auch der Kilimandscharo-Nationalpark, mit Afrikas höchstem Berg, in Tansania liegen wusste ich ehrlich gesagt nicht. Auch die Inselgruppe Sansibar gehört zu Tansania und mit mehr als 130 verschiedenen Volksgruppen und fast ebenso vielen Sprachen und Dialekten ist das Land ein Schmelztiegel der Kulturen. Der Geografie-Unterricht ist wohl schon ein paar Tage her🙈, aber kulinarisch weiß ich von diesem 60 Mio. Einwohner zählenden Land in Afrika gleich noch weniger.🤔

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Harira 🇲🇦

Harira 🇲🇦

Eigentlich wollte ich ja noch einmal einen kurzen Abstecher nach Korea machen, denn den Duft meines Kimchis im Kühlschrank kann man fast nicht mehr ignorieren.😬 Einige Ideen dazu habe ich schon gesammelt, aber gleich neben dem Kimchi stand auch noch ein Glas meiner Harissa-Paste, die ich für meine tunesische Ojja gemacht habe. Das übliche Problem eines 2-Personen-Haushalts – es bleibt immer etwas übrig.🙈 Nachdem der für Graz um dieses Jahreszeit übliche Nebel uns fest im Griff hat, kann eine wärmende Suppe nicht schaden. Da kommt diese traditionelle Suppe der nordafrikanische Küche, des Maghreb, genau richtig. Die für Marokko typische Suppe ist für die Gläubigen im Fastenmonat Ramadan ein fester Bestandteil des Fastenbrechen-Mahls nach Sonnenuntergang.

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Mujaddara 🇱🇧

Mujaddara 🇱🇧

Heute bin ich im Nahen Osten unterwegs und die Zuordnung meines Gerichts zu einem Land ist gar nicht so einfach. Das Gericht gibt es sowohl im Libanon, aber auch in Syrien, Israel, Palästina, Jordanien, Ägypten und wer weiß wo sonst noch überall. Damit es ganz lustig wird hat das Gericht auch noch viele, zwar ähnlich klingende aber dennoch unterschiedliche, Namen. Ob und wo das jetzt Mujaddara, Mejadra, Mujdara oder Megadarra heißt lässt sich für einen Laien fast nicht wirklich feststellen. Am häufigsten habe ich es als Mujaddara im Libanon gefunden. Im Nahen Osten ist das Gericht unter anderem auch eine traditionelle Fastenspeise der Christen und soll bereits im 13.Jahrhundert im Irak niedergeschrieben worden sein. Wer der Ur-Blogger war, konnte ich nicht feststellen.😉

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İmam bayıldı 🇹🇷

İmam bayildi 🇹🇷

Ein großer Vorteil meiner kulinarischen Weltreise, sind die vielen Geschichten die ich rund um meine Gerichte in Erfahrung bringe. Das Gericht meines heutigen Abstechers in die Türkei hat die Geschichte quasi schon im Namen. „İmam bayıldı“ heißt, frei übersetzt, so viel wie „Der Imam fiel vor Entzücken in Ohnmacht“. Der Legende nach soll besagter Imam aka Vorbeter, als er dieses Gericht zum ersten Mal probierte, ob des überaus köstlichen Geschmacks vor Entzücken in Ohnmacht gefallen sein. Na bumm, wenn das keine Ansage ist. So was muss ich doch probieren.😜

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Chapati Rolex 🇺🇬

Chapati Rolex 🇺🇬

Nein, das ist keine Werbung! Auch wenn der Titel fast passen könnte, handelt es sich hier nicht um ein neues Modell der sündteuren Schweizer Zeitmessgeräte.😉 Natürlich geht es hier um Essen und ich habe ein echt spannendes Gericht entdeckt. Chapati Rolex besteht einerseits aus Chapati, einem ganz einfachen Fladenbrot, ähnlich einer mexikanischen Tortilla und Rolex. Rolex kommt von einer sprachlichen Verfälschung aus Englisch und Luganda, zwei von fast vierzig Sprachen in diesem ostafrikanischen Land, und bedeutet so viel wie “rolled eggs”. So, das wäre geklärt, aber wo bin ich heute? Das Gericht ist ein beliebter Street-Food-Snack in Kampala, der größten Stadt, die gleichzeitig auch Hauptstadt des Landes ist. Wer hat’s schon?

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Trinxat 🇦🇩

Trinxat 🇦🇩

Nach unserem späten Urlaub hat uns der Herbst in Österreich voll „erwischt“. Regen, Nebel, wenig bis keine Sonne und fast zwanzig Grad weniger als noch vor einer Woche.😬 Da kann es nicht schaden, wenn ich auf meiner kulinarischen Weltreise die deftigen Rezepte hervorkrame. Ein traditionelles Gericht, das durch seine Einfachheit besticht und nur aus wenigen Zutaten besteht, ist das aus den Pyrenäen stammende Trinxat. Genauer gesagt kommt Trinxat aus dem kleinen Andorra und den angrenzenden katalonischen Regionen Cerdanya und Alt Urgell. Der Name Trinxat bedeutet so viel wie „geschnitten und gestampft“. Stellt sich nur noch die Frage, was hier geschnitten und gestampft wird.😉

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Ojja 🇹🇳

Ojja 🇹🇳

Wo bin ich denn da gelandet und kann das wirklich sein? Zunächst einmal bin ich in Nordafrika, genauer gesagt in Tunesien, gelandet und das heutige Gericht meiner „kulinarischen Weltreise“ heißt dort „Ojja“. Das sieht doch aus wie die würzige Paprika-Tomaten-Sauce mit den pochierten Eiern, oder? „Shakshuka“, in Tunesien? Kommt das nicht aus Israel? Nun, es dürfte genau anders herum sein und aus der tunesischen „Ojja“ wurde in Israel, durch afrikanische Einwanderer, die „Shakshuka“. Wobei es „Chakchouka“ auch in Tunesien gibt, die allerdings mit Kartoffeln gemacht wird, aber das ist wieder eine andere Geschichte.😉

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Nasi Goreng 🇮🇩

Nasi Goreng 🇮🇩

Nasi Goreng ist eigentlich nichts anderes als gekochter (nasi) und gebratener (goreng) Reis, mit schier unendlich vielen Variationsmöglichkeiten. Das Reisgericht ist im gesamten asiatischen Raum verbreitet und vor allem in Indonesien sehr beliebt. In Indonesien spielt auch die Uhrzeit keine Rolle, denn dort wird Nasi Goreng jederzeit serviert und gegessen, quasi vom Frühstück bis zum Mitternachtssnack.😉

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Perinteinen Kalakeitto 🇫🇮

Perinteinen kalakeitto 🇫🇮

Der nächste Stopp meiner kulinarischen Weltreise ist doch nicht Venezuela geworden🤷‍♂️, denn von Kolumbien geht es direkt in den Norden Europas, nach Finnland. Finnland ist für mich absolutes kulinarisches Neuland. Weder habe ich das Land besucht, noch fällt mir spontan ein „finnisches“ Gericht ein. Wenn man im Internet finnische Kochmagazine und Blogs durchsucht, dann taucht immer wieder „Perinteinen Kalakeitto“, eine recht einfache traditionelle Fischsuppe, auf. Das wäre doch was!

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