Arroz doce tradicional português 🇵🇹

Arroz doce tradicional português 🇵🇹

Wenn man an Portugal und Dessert denkt und dann vielleicht auch schon in Lissabon war, dann ist wohl der erste Gedanke – Pastéis de Belém oder Pastéis de Nata. Ich bin schon in der Schlange vor der kleinen feinen Pastelaria de Belém, mit seinen blauen Markisen gestanden, denn alle wollen unbedingt diese Pastéis de Belém haben. Diese Puddingtörtchen zählen zu den Besten im Lande und das Rezept und die Zubereitung sind streng geheim. Das traditionellste portugiesische Dessert ist aber der berühmte Arroz Doce, der Milchreispudding, der angeblich auf der Speisekarte jedes portugiesischen Lokals steht. Nun, ich muss zugeben, dass er mir bei meinem Aufenthalt in Portugal nicht untergekommen ist. Wahrscheinlich, weil wir es nur ganz selten bis zum Dessert geschafft haben. Das muss sich ändern.😉

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Rhabarber-Erdbeer-Tarte

Rhabarber-Erdbeer-Tarte

Immer wenn der Frühling kommt, auch wenn er so verregnet ist wie heuer, wird es für mich schwierig die Motivation für das Bloggen aufrecht zu erhalten. Da wird das Mountainbike geschmiert, die Wanderschuhe geschnürt, der Tennisschläger neu bespannt und die Laufschuhe auf das Sommer-Modell getauscht. Neben Familie, Haus, Garten, Beruf (vielleicht sollte ich doch Job wechseln und Influencer werden😜🙈) und Freunden, die man jetzt auch wieder leichter treffen darf, bleibt dann recht wenig Zeit. Am Wochenende habe ich dann auch noch mit zwei Freunden, im Rahmen unseres „Essen mit Freunden“, ein kleines italienisches Menü für unsere ❤-Damen gekocht. Die Bilder und das Menü vom „Männerkochen“ gibt’s schon auf meinem Blog und die Rezepte folgen hoffentlich bald!🙃 So nun aber zurück zu dieser Rhabarber-Erdbeer-Tarte.

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Sniglar 🇫🇴

Zimtschnecken sind, von Skandinavien ausgehend, in ganz Mitteleuropa aber auch in Nordamerika stark verbreitet. Ob das nun dänische „Kanelsnegl“, schwedische „Kanelbulle“, nordamerikanische „Cinnamon rolls“ oder ganz einfach österreichische „Schnecken“ sind, sie bestehen meist aus Germteig, sind mit Butter bestrichen, mit einer Zimt-Zucker-Mischung bestreut und aufgerollt. Manchmal kommen noch Rosinen in die Füllung und auch ein Zuckerguss auf den Schnecken ist weit verbreitet. Und dann gibt’s da noch die, zum dänischen Königreich gehörenden, Schafsinseln mit ihren „Sniglar“. Wenn ich jetzt noch ein blamables 0:1 der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft im Jahre 1990 auf dieser Insel erwähne, dann wissen wohl viele (wahrscheinlich alle😂) wo ich gelandet bin, oder?

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Babka 🇮🇱

Babka 🇮🇱

Immer wieder taucht auf den diversen Social-Media-Kanälen eine „Babka“ auf und mindestens genau so lange geistert der Gedanke in meinem Kopf herum, so etwas auch einmal zu probieren. Sieht zwar etwas kompliziert aus, aber letzten Sonntag war es dann soweit. Das Wetter war schlecht und wenn irgendwas die Laune heben kann, dann wohl ein Stück Kuchen. Da hat sich dann aber gleich die Frage gestellt, wo die Babka eigentlich ihren Ursprung hat. Das ist gar nicht so leicht aufzuklären, den die Babka gibt es sowohl in Polen, aber auch über die Ukraine bis nach Albanien und in vielen weiteren Ostländern. Babka oder Baba bedeutet in diesen Ländern so viel wie Großmutter. Dort ist es aber eher ein ungefüllter Kuchen aus Germteig in Guglhupf-(Napfkuchen)-Form. Der gefüllte Germ-Zopf, der in einer hohen Kastenform gebacken wird, dürfte jüdische Wurzeln haben. Der Kuchen ist meist mit Zimt oder Schokolade gefüllt und mit Streuseln dekoriert. Die nicht geflochtene, sondern nur gerollte Form, die auch bei uns üblich ist, dürfte dem „Kokosh“ aus den jüdischen Bäckereien sehr ähnlich sein (Quelle: Wikipedia). Ein weiteres Indiz für die israelische Herkunft ist auch das im Internet wohl am häufigsten aufscheinende Babka-Rezept aus „Jersualem“, von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi.

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Bibingka Malagkit 🇵🇭

Bibingka Malagkit 🇵🇭

Reisauflauf oder Milchreis kenne ich als bekennender Süßer schon, aber von diesem philippinischen „Klebrigen Reiskuchen“ habe ich noch nie gehört. Den Klebereis mit Kokosmilch gibt es natürlich in vielen Varianten, Zubereitungsarten und damit auch unter vielen verschiedenen Namen. Je weiter entfernt Gerichte von meiner Küche sind, desto schwieriger ist oft auch die Interpretation der, manchmal gruseligen, (Google-)Übersetzung.🙈 Wenn ich das richtig verstanden habe, dann unterscheidet sich „Bibingka Malagkit“ vom sehr ähnlichen „Biko“ durch die Beigabe von weißem oder braunem Zucker beim Kochen des Klebereis. Es könnte auch sein, dass Bibingka mit Reismehl und Biko mit Reis gemacht wird.🤷‍♂️ Für das „Topping“ wird Kokoscreme mit Muscovado-Zucker aufgekocht, bis das Wasser verdampft ist und die Masse zu einem karamellartigen Sirup, auch „Latik“ genannt, einkocht. Klingt doch süß, oder?

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Gebackene Bananen 🇨🇳

Gebackene Bananen 🇨🇳

Wenn dir deine Freunde nach einem mehrgängigen Menü beim Dessert den Obstkorb leer futtern🙈, dann war das Essen davor nicht gut☹, viel zu wenig🤔 oder die Nachspeise war wirklich etwas Besonderes😍. Gut, müssen andere beurteilen, zu wenig glaube ich nicht und besonders, eigentlich auch nicht. Wahrscheinlich ist es daran gelegen, dass wir mit gebackenen Bananen im China-Restaurant aufgewachsen sind und das jetzt schon so lange vermissen. Dabei stellt sich für mich die Frage und ich konnte sie nicht restlos klären, ob es gebackene Bananen in China überhaupt gibt. Würde ich sie irgendwo auf einer kulinarischen Weltreise in China 🇨🇳 finden? Um sachdienliche Hinweise wird gebeten und als Belohnung verrate ich euch mein Rezept inklusive Geheimzutat!

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Wiener "Müllirahmstrudel"

Wiener „Müllirahmstrudel“

Milchrahmstrudel (Müllirahmstrudel, Millirahmstrudel) ist uns normalerweise ein ganzjähriger, ständiger Begleiter. Also nicht so, dass wir ihn täglich machen oder gar essen, sondern als „Belohnung“, wenn wir unseren Hausberg, den Schöckl, mit den Wanderschuhen oder dem Mountainbike bezwingen. Unser Standard-Menü im Alpengasthof ist fast immer ein Millirahmstrudel mit Vanillesauce. Die Gastronomie ist aber nun seit Monaten zu und die Entzugserscheinungen riesig groß. Was bleibt mir also übrig, als selbst einen „Müllirahmstrudel“ zu machen. Bei dem köstlichen Vorbild am Berg keine leichte Aufgabe.😉

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Polsterzipf

Polsterzipf

„Polsterzipf“, weil sie durch die dreieckige Form an die Ecken (Zipf) eines Kissens (Polster) erinnern, sind ein einfacher Klassiker der österreichischen Mehlspeisküche. In Omas Küche wurden die kleinen Teigtaschen mit Marmelade gefüllt und in Fett herausgebacken. Ich bin etwas fettsparender unterwegs, verwende meinen selbst gemachten Topfenblätterteig (über die Butter im Teig reden wir hier nicht😜) dafür und backe sie einfach im Ofen.

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Kürbis-Birnen-Maroni-Strudel mit Ziegenkäse-Zimt-Espuma

An Kürbis kommt man aktuell ja nur ganz schwer vorbei. Wenn ich mir so meine letzten Beiträge ansehe, dann könnte man fast glauben, wir ernähren uns nur von Kürbissen. Das Schöne am Kürbis ist ganz klar seine Vielseitigkeit. Von Suppe, über Curry, Ofengericht, Pasta, etc. bis zur Süßspeise ist alles möglich. Ich will auch schon ganz lange einen Original „Thanksgiving Pumpkin Pie machen“. Der muss aber jetzt wieder warten, den vorher kommt ein leicht extravaganter Strudel an die Reihe.

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Ribiselschaumschnitte

Ribiselschaumschnitte

Ribiselschaumschnitten gehören zum Standard-Repertoire der österreichischen Mehlspeisküche. Es gibt wohl keinen Haushalt, der nicht „das Rezept“ für diese fruchtigen Schnitten hat. Im Grunde genommen ein einfacher Rührteig, mit Ribisel und einer Baiserhaube oben drauf. So kennt das wohl jeder, aber dann ist da noch die Ribiselschaumschnitte nach Omas Rezept.

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