Ich war jetzt eine Zeit lang auf den Spuren traditioneller Gerichte meines Heimatbundeslandes unterwegs und da kommt sicher noch das eine oder andere Rezept dazu. Heute geht der Blick aber Richtung Süden, wenn auch nicht ganz so weit. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber Pasta mit Erdäpfelcreme und Speck müsste eigentlich in Südtirol erfunden worden sein, zumindest wenn man nach den Zutaten geht.😉
Schlagwort: Erdäpfel
„Köch“
„Köch“ heißt der Kohl (aka Wirsing) auf Burgenländisch, also im östlichsten Bundesland Österreichs. Der Kohl ist ein typisches Herbst-/Wintergemüse und hat, aus meiner Sicht zu unrecht, einen eher schlechten Ruf. Dabei liefert der Kohl viele Vitamine und Mineralstoffe und durch den regionalen Anbau ist er auf der „Nachhaltigkeits-Skala“ recht weit oben und schont somit unser Klima. Im Burgenland ist (oder war) der „Köch“ eine klassische „Zuispeis“, also Beilage, meist zu gekochtem Fleisch. In der Regel wurde der Kohl mit einer „Einbrenn“ (Mehlschwitze) aus Schmalz und Mehl dick eingekocht. Das ist heute, auch optisch, nicht mehr ganz zeitgemäß in der modernen Küche.🙈
Vanille-Zitronen-Ofenlachs auf Erdäpfel-„Risotto“
Ich hoffe ihr habt Silvester gut überstanden und seid gut im neuen Jahr angekommen. Ich bin mit diesem Ofenlachs quasi noch im alten Jahr unterwegs, denn den hat es bei mir zu Silvester gegeben. Das Rezept ist so einfach und gleichzeitig so genial, dass ich das unbedingt auf meinem Blog festhalten muss.
Gnocchi di patate con zucchine e menta
Dass der Klimawandel „fake news“ wären, glaubt wohl nur noch der eine Komiker über dem großen Teich. Nach einem mehr als durchwachsenen Mai bricht der Juni zumindest hier in Österreich alle Rekorde. War es in den letzten Tagen der Westen des Landes, so war es heute der Südosten und hier hat es bei mir in Graz mit 37,2 Grad den heißesten Juni-Tag in der Steiermark seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen gegeben. Ich glaube diese Aufzeichnungen gibt es seit über 100 Jahren. 🙈 Dass bei diesen Temperaturen nicht viel gekocht wird, ist wohl klar.
Schweinsbäckchen auf Erdäpfel-Ingwer-Stampf mit scharfem Spinat
Ich habe ja schon öfters Bäckchen geschmort und bin echt ein Fan „meiner Schweinsbäckchen“. Dass ich die Bäckchen direkt vom Bauern gleich „ums Eck“ abholen kann, habe ich ja auch schon mal erwähnt. Die Bäckchen waren auch in unserer Runde schon öfters Thema und immer wieder fielen dann Aussagen wie: „Das ist nicht so meins!“. Warum eigentlich? Bisher haben sie noch jedem geschmeckt! Grund genug, dieses Gericht einmal zu probieren. Bei unserer Planung habe ich irgendwie mit mehr Gegenwehr meiner Kochpartnerin (ihr wisst schon, Frauentausch und so!) gerechnet, aber dem war dann zum Glück nicht so. 😀
Mit Räucherforelle gefüllte Sellerietascherl in Sellerie-Erdäpfel-Fond
Kinder wie die Zeit vergeht! Ein Lauf- und Genuss-Wochenende in Triest, Muttertag mit unserem jährlichen Menü und zuletzt unser Essen mit Freunden und schon sind drei Wochen um und die Rezepte für meinen kleinen Blog stapeln sich auf dem Schreibtisch. Schön blöd, wenn man zwischendurch auch noch arbeiten muss. 😉 Höchste Zeit also für einen neuen Post und nachdem letztes Wochenende wieder unser Essen mit Freunden stattgefunden hat, gibt es gleich eines meiner Lieblingsgerichte davon. Ich durfte der Gastgeber sein, diesmal aber nicht mit meiner Frau, sondern mit einer lieben Freundin aus unserer Runde. Quasi, „kulinarischer Frauentausch“ 😀
Biff à la Lindström
Biff à la Lindström, die eigentlich wie klassische österreichische „Faschierte Laberl“ (aka Faschierte Laibchen, Buletten, Frikadellen, …) aussehen, ist ein schwedisches Nationalgericht. Warum diese „Laberl“ so schön rot leuchten ist mit der Roten Rübe leicht erklärt. Wie die Rübe allerdings in das Gericht gekommen ist, dass ist schon nicht mehr so sicher und kann wohl von mir nicht gänzlich geklärt werden. Auf jeden Fall war der Herr Lindström beteiligt – nur welcher? 😉
Lauwarme Erdäpfel-Gurken mit Hering
Der Heringssalat zählt zu den traditionellen Fastenspeisen und ist bei uns speziell am Aschermittwoch ein echter Klassiker. Zur traditionellen österreichischen Variante gehören Erdäpfel und Äpfel. Die Säure der Äpfel und der eher fettreiche Hering harmonieren besonders gut. Aber auch mit Zutaten wie Zwiebel, Gurkerl oder Roten Rüben kennt man das Gericht. Bei mir ist das heute alles etwas anders und das aus einem ganz einfachen Grund – „Kühlschrank-Kochen“ 😀
{Grundrezept} Erdäpfel-Gnocchi
Gnocchi selber zu machen ist nicht die beste Idee, wenn man nach einem anstrengenden Arbeitstag noch schnell ein Essen zaubern möchte. Aber wenn die Zeit es zulässt, dann sollte man die kleinen Erdäpfel-Dinger unbedingt selbst machen. Wie immer gibt es nicht nur einen Weg zum Ziel und dementsprechend auch je nach gewünschter Konsistenz viele unterschiedliche Rezepte. Ein ganz einfaches Grundrezept dafür habe ich in der Jahreszeiten Kochschule gefunden. Die Gnocchi werden durch das Stärkemehl etwas kompakter, aber damit auch leichter formbar. Das Risiko, dass die kleinen Dinger matschig aus dem Salzwasser aufsteigen ist auch eher gering.
Erdäpfelbrot
Food-Blogger sind eine besondere Spezies! Ich spreche da aus Erfahrung, oder genauer gesagt meine ich damit eigentlich mich selbst.😜 Immer auf der Suche nach neuen Ideen, Inspirationen, Trends und Rezepten. Bisher wäre das ja nicht ungewöhnlich, oder? Dann hat man (also ich) ein Rezept gefunden, dass man unbedingt ausprobieren möchte und was passiert? Es wird gleich am Original „herumgedoktert“. Dort etwas geändert, eine Zutat getauscht oder an den Mengen gedreht. Auf jeden Fall ist „ganz einfach Nachkochen“ fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und jetzt passiert’s …