Tavë kosi 🇦🇱

Letzte Woche hat uns hier der Winter noch einmal ganz kurz besucht und da ich bin einfach in den Süden, genauer nach Albanien, geflohen. Also nicht wirklich, sondern natürlich nur kulinarisch.😉 Wobei Albanien diesbezüglich ein großer weißer Fleck für mich war. Im Zuge meiner Kulinarischen Weltreise habe ich dieses Nationalgericht Albaniens gefunden, das auch unter dem Namen Tavë Elbasani, der Stadt aus der es stammt, bekannt ist. Etwas schwierig ist die Bedeutung des Namens, denn Google hat es mit albanisch auch noch nicht ganz so. Wenn es stimmt, dann heißt das so viel wie „Saurer Auflauf“, aber da sollte ich wohl einen Albaner fragen.😁

Weiterlesen
Diri Djondjon 🇭🇹

Diri Djondjon 🇭🇹

Die Karibik steht ziemlich hoch oben auf meiner #bucketlist und das am liebsten mit dem Segelschiff. „Inselhopping“ geht aber auch virtuell und ich habe mir heute eine Insel auf den Großen Antillen ausgesucht. Die Insel heißt Hispaniola und mein Ziel teilt sich diese Insel mit der Dominikanischen Republik. Stimmt genau, ich bin in Haiti gelandet oder gestrandet.😉

Weiterlesen

Lablabi 🇹🇳

Lablabi 🇹🇳

Immer wieder passiert es mir, dass ich bei meinen Recherchen mehr als ein interessantes Gericht zu einem Land finde. Nachdem ich Tunesien schon im Herbst „besucht“ habe und damals Ojja, die tunesische Ur-Shakshuka, gemacht habe, gibt es heute ein weiteres Gericht aus dem kleinen Land an der Nordküste Afrikas. Lablabi, der würzige, nach Knoblauch duftende Kichererbsen-Eintopf hat es mir angetan und ist einfach nicht von meiner „Muss ich noch machen“- Liste verschwunden.🤷‍♂️

Weiterlesen

Phở gà Hanoi 🇹🇭

Phở Gà Hanoi 🇻🇳

Klassische Rind- oder Hühnersuppe gibt es bei uns eher selten und wenn, dann sowieso nur im Winter oder wenn jemand in der Familie kränkelt. Oder, wenn ich auf kulinarischer Weltreise bin. Nachdem ich für das Wochenende sowieso Hühnersuppe brauche, warum nicht einen kurzen Abstecher nach Vietnam machen.😉 Suppen sind im asiatischen Teil unseres Planeten allgegenwärtig, regional sehr verschieden, meist recht einfach aber auch langwierig in der Zubereitung und vor allem aromatisch nicht mit unserer Hühnersuppe vergleichbar.

Weiterlesen

Jajza po panagjurski 🇧🇬

Jajza po panagjurski 🇧🇬

Es würde mich wundern wenn jemand, der keine bulgarischen Wurzeln hat oder nicht mindestens genau so verrückt ist wie ich😆, mein heutiges Gericht kennt oder schon jemals probiert hat. Nun, ein Geheimnis ist somit schon gelüftet. Ich bin im Zuge meiner kulinarischen Weltreise #in80gerichtenumdiewelt, nach einem kurzen Blick auf die Online-Weltkarte, mit dem Finger auf Bulgarien stehen geblieben. Nachdem ich weder ein bulgarisches Kochbuch habe und auch kein Gericht aus diesem Land kenne, habe ich (Überraschung!) einfach die Online-Suchmaschine angeworfen. Dabei versuche ich Blogs, Online-Kochmagazine oder Videos, wenn möglich in der jeweiligen Landessprache, auch wenn ich sie nur selten verstehe, zu finden. Oft wechsle ich auch einfach auf die Bildersuche und meist dauert es dann auch gar nicht lange, bis mir dabei ein Bild ins Auge springt und ich mich in das Gericht vertiefe. Bei meinem heutigen Gericht war es eher ein erstauntes „Was ist denn das bitte? Wie schräg ist das denn!“, das mich neugierig gemacht hat.

Weiterlesen

Bobotie 🇿🇦

Bobotie 🇿🇦

Mein heutiges Reiseziel, und nicht gerade um die Ecke, ist Südafrika. Aktuell in dieser Pandemie wohl nicht gerade die Top-Reisedestination, auch wenn das eher zu Unrecht so ist, aber das ist eine andere Geschichte. Eine weite Reise hat auch das Nationalgericht Südafrikas gemacht. Im 17.Jahrhundert haben Schiffe, die auf ihrem Weg entlang der Gewürzroute von Asien nach Europa waren, am Kap halt gemacht und so durch Zuwanderer die Gewürze, Kochtechniken und Rezepte in das Land an der Südspitze Afrikas gebracht. Heute ist der Stadtteil „Bo-Kaap“, mit seinen bunten Häusern, in Kapstadt das Zentrum der typisch kap-malaiischen Küche mit vielen Gewürzen, Currys und Chutneys.

Weiterlesen

Mujaddara 🇱🇧

Mujaddara 🇱🇧

Heute bin ich im Nahen Osten unterwegs und die Zuordnung meines Gerichts zu einem Land ist gar nicht so einfach. Das Gericht gibt es sowohl im Libanon, aber auch in Syrien, Israel, Palästina, Jordanien, Ägypten und wer weiß wo sonst noch überall. Damit es ganz lustig wird hat das Gericht auch noch viele, zwar ähnlich klingende aber dennoch unterschiedliche, Namen. Ob und wo das jetzt Mujaddara, Mejadra, Mujdara oder Megadarra heißt lässt sich für einen Laien fast nicht wirklich feststellen. Am häufigsten habe ich es als Mujaddara im Libanon gefunden. Im Nahen Osten ist das Gericht unter anderem auch eine traditionelle Fastenspeise der Christen und soll bereits im 13.Jahrhundert im Irak niedergeschrieben worden sein. Wer der Ur-Blogger war, konnte ich nicht feststellen.😉

Weiterlesen

Ojja 🇹🇳

Ojja 🇹🇳

Wo bin ich denn da gelandet und kann das wirklich sein? Zunächst einmal bin ich in Nordafrika, genauer gesagt in Tunesien, gelandet und das heutige Gericht meiner „kulinarischen Weltreise“ heißt dort „Ojja“. Das sieht doch aus wie die würzige Paprika-Tomaten-Sauce mit den pochierten Eiern, oder? „Shakshuka“, in Tunesien? Kommt das nicht aus Israel? Nun, es dürfte genau anders herum sein und aus der tunesischen „Ojja“ wurde in Israel, durch afrikanische Einwanderer, die „Shakshuka“. Wobei es „Chakchouka“ auch in Tunesien gibt, die allerdings mit Kartoffeln gemacht wird, aber das ist wieder eine andere Geschichte.😉

Weiterlesen

Arepas de Choclo con Quesito 🇨🇴

Arepas de Choclo con Quesito 🇨🇴

„Arepas“ sind Maiskuchen oder Maisbratlinge, die außen knusprig und in der Mitte weich und cremig sind. Sie kommen sehr häufig in verschiedenster Form in kolumbianischen und venezolanischen Gerichten vor. Die kolumbianischen Arepas sind in der Regel dünner. In Venezuela werden dickere Arepas verwendet, um gefüllte Sandwiches herzustellen, wie „Reina Pepiada“. Vielleicht sollte ich kulinarisch auch gleich nach Venezuela reisen, aber das klären wir etwas später.😜

Weiterlesen

Spaghetti alla Carbonara "della casa" 🇮🇹

Spaghetti alla Carbonara „della casa“ 🇮🇹

Nachdem wir letztes Wochenende nach unglaublichen zwei Jahren erstmals wieder in Italien waren, wird meine kulinarische Weltreise heute zu einer kulinarischen Liebeserklärung. Wenn man die italienische Küche im allgemeinen beschreiben will und ich meine hier nicht nur die bestens bekannten Pasta Gerichte, dann liegt das Geheimnis wohl in der Einfachheit. Es ist die Genialität der italienischen Küche, extrem einfache Dinge zu kombinieren und daraus originelle Gerichte mit Geschmack, Textur und Raffinesse zu machen. Wenn ich an die großartigen „Moscardini in umido con patate e olive“ in Triest denke, dann beginne ich jetzt noch zu sabbern.🤤

Weiterlesen