Arepas de Choclo con Quesito 🇨🇴

Arepas de Choclo con Quesito ðŸ‡¨ðŸ‡´

„Arepas“ sind Maiskuchen oder Maisbratlinge, die außen knusprig und in der Mitte weich und cremig sind. Sie kommen sehr häufig in verschiedenster Form in kolumbianischen und venezolanischen Gerichten vor. Die kolumbianischen Arepas sind in der Regel dünner. In Venezuela werden dickere Arepas verwendet, um gefüllte Sandwiches herzustellen, wie „Reina Pepiada“. Vielleicht sollte ich kulinarisch auch gleich nach Venezuela reisen, aber das klären wir etwas später.😜

Arepas de Choclo con Quesito 🇨🇴

Arepas de Choclo con Quesito 🇨🇴

Für Arepas wird in Kolumbien „Masarepa“, vorgekochtes, gemahlenes Maismehl verwendet. Ich denke, dass das unserer fein gemahlenen „1-Minuten-Polenta“, die ebenfalls vorgegart ist, recht ähnlich ist. In meine Arepas kommen auch noch „Granos de Choclo“, frische (oder aufgetaute TK) Maiskörner und „Quesito colombiana“, ein kolumbianischer Frischkäse, den ich durch Ricotta ersetzt habe. Wie bei Bratlingen so üblich, ist der Teig schnell zusammengerührt und abhängig vom Gericht, mit dem sie serviert werden, können Arepas gegrillt, gebacken oder frittiert werden. Meine Arepas habe ich einfach in wenigen Minuten auf jeder Seite in der Pfanne gebraten.


Arepas de Choclo con Quesito 🇨🇴

Quellenangabe: NYT cooking
Tags: #einnudelsiebbloggt #in80gerichtenumdiewelt

Zutaten (4 Portionen):
  • 200 g Maiskörner (frisch oder TK aufgetaut)
  • 200 g Masarepa (vorgekochter, gemahlener Mais oder 1-Minuten Polenta, fein)
  • 250 g Quesito (kolumbianischer Frischkäse oder Ricotta)
  • 60 g Manchego (oder Pecorino), gerieben
  • 50 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Salz
  • 200 g Milch
  • 3 TL Butter, geschmolzen
  • Butter, zum Braten
  • Korianderblätter
  • Käse (Quesito colombiana, Ricotta oder auch Mozzarella)
Zubereitung:
  • Die Maiskörner mit dem Multi-Zerkleinerer grob zerkleinern und in eine große Schüssel geben.
  • Das „Masarepa“ (alternativ Polenta), den „Quesito colombiana“ (alternativ Ricotta), den geriebenen Manchego (alternativ Pecorino), das Mehl, den Zucker, das Backpulver und das Salz hinzufügen und Löffel vermischen.
  • Die Milch und die geschmolzene Butter einrühren, bis sich gerade alles vermischt hat und den Teig 10 bis 15 Minuten stehen lassen, damit die Polenta die Flüssigkeit aufnehmen kann.
  • Eine große Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen und etwas Butter darin schmelzen lassen.
  • Mit einem Löffel etwas Teigmasse in die Pfanne geben und mit dem Löffelrücken zu runden Fladen (ca. 1 cm hoch) streichen. Den Vorgang mit etwas Abstand zwischen den „Arepas“ wiederholen, bis die Pfanne voll ist.
  • Die Bratlinge ca. 2 bis 3 Minuten pro Seite goldbraun backen.
  • Die fertigen „Arepas“ im Backrohr warmhalten und den restlichen Teig verarbeiten.
  • Die Arepas mit etwas „Quesito“ (alternativ Ricotta oder auch Mozzarella) auf einem Teller anrichten, mit etwas Koriander garnieren und sofort servieren.


💡 Dazu passt ein einfacher Tomaten-Avocado-Salat mit Zitronensaft und Olivenöl.
Arepas de Choclo con Quesito 🇨🇴

Arepas de Choclo con Quesito 🇨🇴

In Kolumbien finden in vielen Städten jährlich „Arepas Festivals“ statt. Natürlich werden dabei je nach Region, Jahreszeit und den verfügbaren Zutaten vielen Varianten dieses traditionellen Gerichts angeboten.
Variationen eines Gerichts finde ich immer gut (macht man ja sowieso immer, oder😜) und bei mir wurden die „Arepas“ mit einem einfachen Tomaten-Avocado-Salat und etwas Mozzarella zu einer schönen Mahlzeit an einem lauen Sommerabend.


Gutes Gelingen!

PS: Ob mein nächster Stopp tatsächlich Venezuela wird oder auch nicht, das erfährst du ganz sicher demnächst hier auf meinem Blog.

PPS: Ich weiß es selbst noch nicht! 🙈😂


nudelsieb

6 Gedanken zu “Arepas de Choclo con Quesito ðŸ‡¨ðŸ‡´

  1. FEL!X schreibt:

    Mais: immer gerne!
    Wenn es sich aber um (mexikanische) Tortillas und Enchiladas handelt: danke nein.
    Hier geht es aber um etwas ganz anderes. Und dieses andere begeistert mich!
    Diese grässliche, feine instant-Polenta (‚tschuldigung, aber für eine richtige Bramata-Polenta taugt dieses Zeugs nun wirklich nicht) habe ich mal für einen italienischen Kuchen angeschafft (bääh!), nun werde ich ihr für deine Zubereitung nochmals eine Chance geben!
    Danke für diesen Wink mit der Polenta-Tüte!

    Gefällt 1 Person

    • Ein Nudelsieb bloggt schreibt:

      Da hast du vollkommen recht, für eine richtige Polenta ist das Instant-Zeug wirklich nichts. Nachdem im ursprünglichen kolumbianischen Rezept vor Maismehl gewarnt wurde, war das die einzige Möglichkeit da die Polenta ja nicht gekocht wurde und ich denke es hat gut funktioniert. Also falls du noch etwas von dem grässlichen Zeug 😂 hast, dann bin ich gespannt.
      Beste Grüße nach Thailand
      Günter

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  2. myclaud💛stories schreibt:

    Und soll ich dir was sagen, lieber Günther? Die sind fix gespeichert und werden bestimmt ausprobiert 💛 Ich war noch nie in Kolumbien, noch hab ich diese „Dinger“ gegessen, aber klingt machbar und vor allem lecker 😉
    PS: Ich weiß noch nicht mal, wo ich heute Nachmittag bin 🤣

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    • Ein Nudelsieb bloggt schreibt:

      Das freut mich sehr, liebe Claudia. Ich war auch noch nie in Kolumbien und bin mir auch nicht sicher ob ich jemals dort hinkomme.🤷‍♂️ Wie man sieht kann man viele Gerichte (mit einigen Erleichterungen und Ersetzungen🙈) zumindest ausprobieren.
      PS: Man muss ja auch nicht alles planen, denn sonst könnte man spontan ja gar nix probieren! 😂

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    • Ein Nudelsieb bloggt schreibt:

      Ich bin zwar noch immer kein Vegetarier, aber mir geht es auch so. Es muss nicht zwingend Fleisch sein.😉 Ja, beim Käse gibt es sicher viele Möglichkeiten. Ich habe auch schon daran gedacht, den Käse selbst herzustellen. Die Frage ist nur wann.🙈
      Beste Grüße
      Günter

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