Panzanella, der italienische Brotsalat, besteht je nach Jahreszeit aus verschiedenen Salat- und Gemüsesorten und altbackenem Brot, das diesem typischen Gericht aus der bäuerlichen Küche seinen Geschmack verleiht. Für die Zubereitung eines guten Panzanella-Salats gibt es zwei wichtige Regeln: Erstens sollte man nur frisches Gemüse der Saison (alles was schmeckt geht) und zweitens ein eher kräftiges Olivenöl mit Charakter verwenden. Die Zubereitung von Panzanella, geht schnell und ist außerdem einfach. Das trifft sich gut, wenn aus einem kurzen Besuch von Freunden, dann doch eine spontane „Gartenparty“ wird. 🙂
Kategorie: Vorspeise
03. Kalte und warme Vorspeisen
Curry-Reissalat mit Huhn, Fisolen und Ananas
Endlich ist der Sommer auch bei uns so richtig angekommen und die Temperaturen laden zum Verweilen auf der Terrasse ein. Das wirkt sich natürlich auch auf das Geschehen in der Küche aus. Der Ofen bleibt soweit wie möglich aus und endlich komme ich dazu einige Sommersalate, die schon lange auf meiner Nachkochliste stehen, auszuprobieren. Reissalat ist, wie man auch schon bei meiner mexikanischen Burrito Bowl gesehen hat, aktuell bei mir hoch im Kurs. Ein besonders aromatischer Vertreter ist dieser Curry-Reissalat zu dem sich je nach Saison und Verfügbarkeit verschiedenste Zutaten kombinieren lassen.
Mexikanische Thunfisch Burrito Bowl
Wer liebt sie nicht die mexikanischen Tacos, Tortillas, Enchiladas, Nachos oder Burritos. Also ich schon, auch wenn ich nicht wirklich oft dazu komme. Doch wenn man ganz ehrlich ist, hängt alles an der Füllung. Genau da kommt die Burrito Bowl ins Spiel! Es wird auf den Weizenfladen verzichtet und die mexikanischen Leckereien werden direkt in einer Schale serviert, ohne Rollen oder Falten. Der Trend kommt, wie könnte es anders sein, aus Amerika und hat schon seit längerem den Sprung über den großen Teich zu uns gemacht. Der Sinn hinter dem Bowl-Trend ist es, alle wichtigen Nährstoffe in die Schüssel zu füllen und sich dadurch bewusster und gesünder zu ernähren. Es wird also Zeit, die Bowl auch einmal in meiner Küche zu befüllen.
Südtiroler Graukäse und Schinkenspeck
Wenn man eine Reise tut, dann kann man was erzählen, aber auch ganz neue Gerichte und Produkte kennenlernen. Das ist auch ein Grund, warum wir gerne nach Südtirol fahren um dort mit Wanderschuhen und Mountainbikes die Berge unsicher zu machen. Jetzt waren wir ja schon öfters in Südtirol unterwegs, sowohl im Winter als auch im Sommer und haben auf den verschiedensten Almhütten dabei den Graukäse kennen und lieben gelernt. Den „originalen“ Graukäse, so wie er auch heute noch auf den Almhütten produziert wird gibt’s bei uns im Südosten Österreichs meines Wissens leider nicht zu kaufen. Das könnte im Zillertal mit dem Graukäse oder im Ennstal mit dem Steirerkäse (nicht zu verwechseln mit dem Murtaler Steirerkäse) zwar anders sein, aber da komme ich auch nicht jeden Tag vorbei 😉
Rotbarbe in Salbeibutter
Manchmal kommt es anders als man denkt, aber das ist nicht immer schlimm. In diesem Fall war ich bei meinem Fischhändler um für den Fischeintopf, der kommt noch auf meinen Blog, einzukaufen. Wie immer bin ich dann vom Angebot so begeistert, dass mehr im Einkaufskorb landet als gedacht. Es ist auch immer nett, wenn die Verkäuferin Zeit hat und sich noch interessiert was denn aus dem Einkauf werden soll und mir den einen oder anderen Tipp gibt. Dann hat sie mir spontan auch noch die Rotbarben als kleine Vorspeise für mein Essen geschenkt.
Gebackener Sellerie
Raue, salzige Schale und butterweicher Kern. Genau das ist dieser Sellerie, wenn er nach ein paar Stunden aus dem Backrohr kommt. Das ist so einfach und genial, da braucht es eigentlich keine Anleitung. Der aromatische Kerl eignet sich als Beilage zu Fleischgerichten oder so wie bei mir in Spalten aufgeschnitten, mit Olivenöl beträufelt und mit Meersalzflocken bestreut, als kleiner Appetitanreger für meine Gäste.
Melanzanitatar mit Kapern und Salbei
Tatar, bei diesen schon sommerlichen Temperaturen, ist eine etwas heikle Geschichte. In der Jahreszeitenkochschule habe ich aber eine hitzetaugliche Variante aus Melanzani gefunden. Für unser „Essen mit Freunden“, auf einer gerösteten Schwarzbrotscheibe, ist das ein guter Start.
Lauwarmer Spargel-Radieschen-Salat mit pochiertem Ei
Immer wieder faszinieren mich scheinbar unmögliche Kombinationen von Zutaten und es gibt viele Artikel und Bücher über das Zusammenspiel von Geschmackskomponenten und Aromastoffen. Aber eigentlich hilft uns auch manchmal die Natur, um wirklich interessante Kombinationen zu finden. Es wird wohl nicht ganz zufällig sein, dass der Spargel und die Radieschen zur selben Zeit Saison haben. 😉
Pimientos de Padrón, Chorizo a la Riojana, Papas arrugadas
Jeder, der schon einmal in Spanien war kennt und liebt wahrscheinlich die in den Bars und Lokalen angebotenen Tapas. Besonders in die Pimientos de Padrón, die kleinen grünen Grillpaprika, habe ich mich beim letzten Aufenthalt in Spanien verknallt. Da war jetzt die Überraschung groß, als ich im Supermarkt die „Grillpaprika aus dem Seewinkel“, das ist die Gegend rund um den Neusiedlersee, gesehen habe. Nun, wie die Geschichte weitergegangen ist werden einige jetzt schon erahnen. Natürlich habe ich sie sofort eingepackt und jetzt einige Tage später passen sie perfekt zum Fußball UEFA Europa League Finale zwischen Marseille und Atletico Madrid.
Spargel mit Fregola sarda und Erdbeeren
Lange hat es heuer gedauert, aber nun ist auch Spargel aus Österreich erhältlich. Spargel kann man sowohl gekocht, als auch roh z.B. in Salaten genießen. Seinen typischen Geschmack bekommt er aber erst durch die Hitze beim Kochen, Braten, Grillen oder Garen. Der Spargel muss aber nicht unbedingt im Wasser gekocht werden, denn wesentlich geschmacksintensiver wird er im Sous-Vide-Garer. Als besonderer Gast, sowohl für den Gaumen als auch für das Auge, kommt heute die Erdbeere in einem Spargel-„Risotto“ aus Fregola sarda dazu.