Ein Orangen Crème brûlée alleine ist ja schon ein würdiger Abschluss eines weihnachtlich angehauchten Menüs. Verrückt wie ich nun mal bin, sollte es auch noch ein Mousse in Schokokugeln dazu geben. Solche Versuche hat es in meiner Küche, mit durchaus wechselndem Erfolg bereits gegeben.
Autor: Ein Nudelsieb bloggt...
... denn man(n) kann sich ja nicht alles merken ;)
Kalbsfilet im Topfenblätterteig mit Linsen und Karotten
Filet Wellington ist der traditionelle Weihnachtsklassiker bei uns zu Hause. Zwar nicht jedes Jahr, aber immer wieder und diesmal in einer vom Haubenkoch Richard Rauch inspirierten Version mit Kalbsfilet, Kürbis-Maroni Fülle und pikantem Linsengemüse.
Oktopus | Chorizo | Karotte
Immer wieder kommen mir großartige Gerichte in Kochbüchern, in Restaurants, bei Blogger-Kolleginnen und Kollegen oder irgendwo in den unendlichen Weiten des Internets unter. Viele davon merke ich mir auf den verschiedensten TODO-Listen, einige davon versuche ich auch zu kochen und wenn das Ergebnis für mich passt, dann schreibe ich sie hier auch nieder. Seit ewigen Zeiten habe ich dieses Gericht schon auf meiner Liste, ich hab’s mir immer wieder vorgenommen und dann doch wieder nach hinten verschoben. Der Gedanke einen ganzen Oktopus zu verarbeiten hat mich immer wieder davon abgehalten. Jetzt ist es aber doch passiert …
Topinamburschaumsuppe mit Gewürzchips
Topinambur ist eine Verwandte der Sonnenblume und die Wurzelknolle dieser Pflanze, auch Erdbirne genannt, wird hier zu einem feinen Süppchen verarbeitet. Ich habe diese Knolle im Winter immer wieder auf unserem Gemüsemarkt gesehen, aber bisher links liegen gelassen. Ein großer Fehler!
Jakobsmuschel | Karfiol | Kapern | Rosinen
Wir treffen uns mit Freunden in unregelmäßigen Abständen zu einem gemütlichen „Essen mit Freunden“. Eine Woche vor Weihnachten ist das dann eigentlich schon ein Weihnachtsmenü geworden. Wer also noch auf der Suche nach ein paar Anregungen ist, der könnte demnächst hier noch fündig werden – ich beeile mich, versprochen. Den Anfang macht ein kleiner Löffel mit einer Jakobsmuschel.
Überbackene Pappardelle mit Flower Sprouts
Wann immer es geht, holen wir unser Gemüse vom Markt. Dabei haben wir schon unsere bevorzugten Händler und wir wissen genau, wo wir welches Obst und Gemüse bekommen. Beim letzten Besuch am Markt hat uns unser Gemüsehändler dann mit einem für uns unbekannten Gemüse überrascht. Ein grün-lila Röschen, eine neue Züchtung, die angeblich so ähnlich wie Kohlsprossen schmeckt. Das hat mich natürlich neugierig gemacht und mit einer Kostprobe unseres Händlers im Korb, habe ich mich im Internet (wie konnten wir nur ohne überleben) auf die Suche nach dem Gemüse gemacht. Des Rätsels Lösung: Flower Sprouts.
Strudel mit Topfenblätterteig
Blätterteig selber machen? So weit bin ich (noch) nicht oder besser gesagt dazu fehlt mir einfach die Zeit. Ein richtig guter Blätterteig lässt sich nicht so nebenbei machen. Ausrollen, tourieren, kühlen und das mehrfach für bis zu 144!! Schichten, da ist der Nachmittag schnell vorbei. Da kommt mir der einfache Topfenblätterteig aus „Die Jahreszeiten Kochschule – Winter“ gerade richtig.
{Grundrezept} Topfenblätterteig
Den Topfenblätterteig habe ich mir aus „Die Jahreszeiten Kochschule – Winter“ von Richard Rauch und Katharina Seiser „ausgeborgt“.
Zserbo-Schnitte 🇭🇺
Die Zserbo-Schnitten (sprich: scherbo) gehören in unserer Familie einfach zu Weihnachten, genau so wie Vanillekipferl oder Linzer Augen. Das könnte an der Nähe meines Heimat-Bundeslandes Burgenland zu Ungarn liegen, denn der Konditor Emil Gerbeaud hat diese ungarische Spezialität in der damaligen k.u.k. Hofbäckerei Gerbeaud in Budapest erfunden. Im Rest von Österreich sind die Zserbo-Schnitten nach meiner Erfahrung weitgehend unbekannt.
WeiterlesenOktopus-Gemüse-Salat
Ich habe bisher noch nie „frischen“ Oktopus in der Hand gehabt und somit auch noch nie einen selbst gekocht. Wenn man das Internet nach den Garmethoden für das Tier durchforstet, dann gibt’s wie meistens viele Möglichkeiten und Zubereitungsarten. Mit Korken kochen, damit der Oktopus weich wird oder vorher weich „klopfen“, aber eines scheint fix zu sein, der Oktopus sollte vor dem Kochen tiefgefroren werden. Das geht in unseren Breitengraden sowieso nicht anders, denn der Oktopus kommt (meistens) bereits tiefgekühlt in den Handel.