İmam bayıldı 🇹🇷

İmam bayildi 🇹🇷

Ein großer Vorteil meiner kulinarischen Weltreise, sind die vielen Geschichten die ich rund um meine Gerichte in Erfahrung bringe. Das Gericht meines heutigen Abstechers in die Türkei hat die Geschichte quasi schon im Namen. „İmam bayıldı“ heißt, frei übersetzt, so viel wie „Der Imam fiel vor Entzücken in Ohnmacht“. Der Legende nach soll besagter Imam aka Vorbeter, als er dieses Gericht zum ersten Mal probierte, ob des überaus köstlichen Geschmacks vor Entzücken in Ohnmacht gefallen sein. Na bumm, wenn das keine Ansage ist. So was muss ich doch probieren.😜

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Borschtsch 🇺🇦🇷🇺

Borschtsch 🇺🇦🇷🇺

Wenn man eine Weltreise unternimmt, dann kommt man leider auch einigen Krisenregionen dieser Welt recht nahe.🤷‍♂️ Das kann auch kulinarisch passieren und heute muss ich aufpassen, dass ich nicht zwischen die Fronten gerate.😜 Über den politischen Konflikt zwischen der Ukraine und Russland will ich hier nicht reden, aber auch wenn es um eines der Nationalgerichte beider Länder geht, gibt es ziemlich verhärtete Fronten. Wir reden hier über Essen und ja, es geht um Borschtsch, die traditionelle Rote-Rüben Suppe, die, wenn man etwas über den Tellerrand blickt, in ganz Osteuropa, wenn auch meist etwas unterschiedlich, verbreitet ist.

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Kimchi 🇰🇷

Kimchi ist Koreas Nationalgericht. Daran kommt man als kulinarisch Weltreisender natürlich nicht vorbei. Für die Herstellung von Kimchi wird klassisch Chinakohl, Rettich, Karotten und Frühlingszwiebel verwendet. Das Gemüse wird gesalzen und dann in einer leuchtend roten, scharf-säuerlichen Marinade eingelegt und fermentiert. Durch die Milchsäurefermentation ändert sich der Geschmack des Gemüses und es wird vor allem haltbar macht. Das Ergebnis ist quasi ein scharfes “koreanisches Sauerkraut”.😜 In Korea wurde Kimchi früher in Fässer gefüllt und in der Erde vergraben. Heute haben viele Koreaner dafür einen eigens temperierten Kimchi-Kühlschrank. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass das vitaminreiche Gemüse quasi zu jeder Mahlzeit, vom Frühstück bis zum Abendessen, am Speiseplan steht. Klingt spannend und ist es auch, vor allem, wenn man Kimchi noch nie gegessen, geschweige denn gemacht hat.😆

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Pampuchy 🇵🇱

Pampuchy 🇵🇱

Viele Süßspeisen haben ihren Ursprung in der böhmischen Küche und es gibt davon oft unzählige regionale Abwandlungen in den angrenzenden Nachbarländern. So wird es wohl auch bei den Pampuchy aus Polen sein, die dort auch „Kluski na parze“ (Dampfnudeln) oder „Kluski parowe“ (Dampfknödel) heißen. Pampuchy sind also kleine, ungefüllte „Germknödel“, die über kochendem Wasser im Dampf gegart werden.

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Chapati Rolex 🇺🇬

Chapati Rolex 🇺🇬

Nein, das ist keine Werbung! Auch wenn der Titel fast passen könnte, handelt es sich hier nicht um ein neues Modell der sündteuren Schweizer Zeitmessgeräte.😉 Natürlich geht es hier um Essen und ich habe ein echt spannendes Gericht entdeckt. Chapati Rolex besteht einerseits aus Chapati, einem ganz einfachen Fladenbrot, ähnlich einer mexikanischen Tortilla und Rolex. Rolex kommt von einer sprachlichen Verfälschung aus Englisch und Luganda, zwei von fast vierzig Sprachen in diesem ostafrikanischen Land, und bedeutet so viel wie “rolled eggs”. So, das wäre geklärt, aber wo bin ich heute? Das Gericht ist ein beliebter Street-Food-Snack in Kampala, der größten Stadt, die gleichzeitig auch Hauptstadt des Landes ist. Wer hat’s schon?

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Trinxat 🇦🇩

Trinxat 🇦🇩

Nach unserem späten Urlaub hat uns der Herbst in Österreich voll „erwischt“. Regen, Nebel, wenig bis keine Sonne und fast zwanzig Grad weniger als noch vor einer Woche.😬 Da kann es nicht schaden, wenn ich auf meiner kulinarischen Weltreise die deftigen Rezepte hervorkrame. Ein traditionelles Gericht, das durch seine Einfachheit besticht und nur aus wenigen Zutaten besteht, ist das aus den Pyrenäen stammende Trinxat. Genauer gesagt kommt Trinxat aus dem kleinen Andorra und den angrenzenden katalonischen Regionen Cerdanya und Alt Urgell. Der Name Trinxat bedeutet so viel wie „geschnitten und gestampft“. Stellt sich nur noch die Frage, was hier geschnitten und gestampft wird.😉

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Tajarin tagliati al coltello con burro d’alpeggio e tartufo bianco

Tajarin 🇮🇹

Ich musste meine virtuelle „kulinarische Weltreise“ für zwei Wochen unterbrechen. Der Grund war einfach und erfreulich – wir waren auf Urlaub und das in Italien.❤ Einmal mit dem Auto quer, längs wäre für zwei Wochen zu weit🙈, durch Italien mit Schwerpunkt Ligurien. Dass das für einen Italien-Liebhaber auch kulinarisch ein Vergnügen ist, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Nach Wanderungen in der Cinque Terre Region und Besichtigung von Genua hat es uns an die Strände der „Rivëa de Ponente“, den westlich von Genua gelegenen Teil Liguriens verschlagen. Die Heimreise haben wir dann recht großzügig quer durch das Piemont angelegt. Man kann doch nicht so einfach an Barolo und Alba vorbeifahren, wenn man schon mal so nahe ist. Klar, oder?

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Ojja 🇹🇳

Ojja 🇹🇳

Wo bin ich denn da gelandet und kann das wirklich sein? Zunächst einmal bin ich in Nordafrika, genauer gesagt in Tunesien, gelandet und das heutige Gericht meiner „kulinarischen Weltreise“ heißt dort „Ojja“. Das sieht doch aus wie die würzige Paprika-Tomaten-Sauce mit den pochierten Eiern, oder? „Shakshuka“, in Tunesien? Kommt das nicht aus Israel? Nun, es dürfte genau anders herum sein und aus der tunesischen „Ojja“ wurde in Israel, durch afrikanische Einwanderer, die „Shakshuka“. Wobei es „Chakchouka“ auch in Tunesien gibt, die allerdings mit Kartoffeln gemacht wird, aber das ist wieder eine andere Geschichte.😉

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Nasi Goreng 🇮🇩

Nasi Goreng 🇮🇩

Nasi Goreng ist eigentlich nichts anderes als gekochter (nasi) und gebratener (goreng) Reis, mit schier unendlich vielen Variationsmöglichkeiten. Das Reisgericht ist im gesamten asiatischen Raum verbreitet und vor allem in Indonesien sehr beliebt. In Indonesien spielt auch die Uhrzeit keine Rolle, denn dort wird Nasi Goreng jederzeit serviert und gegessen, quasi vom Frühstück bis zum Mitternachtssnack.😉

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котлета по-київськи 🇺🇦

котлета по-київськи 🇺🇦

Was hier heute so kryptisch, oder sollte ich sagen kyrillisch, daher kommt ist ein Kiewer Kotelett oder auch Hühnchen Kiew. Ich bin mit meiner kulinarischen Weltreise #in80gerichtenumdiewelt also in der Ukraine gelandet. Ein Kiewer Kotelett ist ein mit Kräuterbutter gefülltes und danach paniertes Hühnerfilet. Damit ich mir die Fritteuse, die ich sowieso nicht habe😜, sparen kann, wird das Hühnchen mit relativ wenig Fett in der Pfanne angebraten und im Backrohr richtig knusprig gebacken. Und wie kommt das Huhn nun nach Kiew?

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