Teriyaki-Rindsroulade 🇯🇵

Teriyaki-Rindsroulade 🇯🇵

Thematisch bleibe ich noch in Japan, denn nach meinem Sushi-Löffel ging es im Hauptgang mit einem japanischen Klassiker weiter. Teriyaki, vielen von der gleichnamigen Sauce sicher bekannt, ist eigentlich eine Bezeichnung für eine Zubereitungsart in der japanischen Küche. Teriyaki kommt von „teri“, „Glanz“ und „yaku“, „grillen oder schmoren“. Der berühmteste Vertreter dieser Zubereitungsart, zumindest auf den Speisekarten hier bei uns in Europa, ist wohl das Teriyaki Chicken. Chicken war es bei mir nicht, aber geschmort habe ich. Und zwar die asiatische Variante meiner Rindsrouladen.😉

Teriyaki-Rindsroulade 🇯🇵

Teriyaki-Rindsroulade 🇯🇵

Die Füllung der Rindsrouladen habe ich etwas an das Asia-Thema angepasst und dann ganz langsam und sanft mit Niedrigtemperatur geschmort. Die Rouladen waren somit super zart und haben ganz locker lässig auf meine Gäste gewartet. Die fertigen Rouladen wurden dann mit der selbst gemachten Teriyaki-Sauce glasiert. Die Sauce selbst zu machen lohnt sich auf jeden Fall und wenn man den Asia-Laden geplündert hat, ist sowieso alles im Haus. Ein pikanter asiatischer Krautsalat und natürlich Klebe-Reis, damit das mit den Stäbchen besser funktioniert😜, haben mein Gericht dann abgerundet. Passt doch zu „Asia meets Austria“, oder?😉


Teriyaki-Rindsroulade 🇯🇵

Tags: #einnudelsiebbloggt #in80gerichtenumdiewelt

Zutaten (6 Portionen):
    Asia-Rindsrouladen
    • 6 Rindsschnitzel, dünn
    • Salz
    • Pfeffer
    • Wasabi-Paste
    • Schinken (optional)
    • 12 Champignons, groß
    • 2 Karotten
    • Mungobohnen-Sprossen
    • 4 EL Erdnussöl
    • 1 Zwiebel, groß
    • 2 EL Mehl
    • 1 EL Tomatenmark
    • 2 EL Sojasauce
    • 350 ml Rindsfond
    • 150 ml Wasser
    • 1 Lorbeerblatt
    • 10 Pfefferkörner
    Teriyaki-Sauce
    • 40 g Ingwer
    • 3 Knoblauchzehen
    • 1 Chilischote getrocknet
    • 150 g Zucker
    • 200 ml Mirin (japanischer Reiswein)
    • 250 ml Sojasauce
    • 2 EL Reisessig
    • 2 TL Limettensaft
    • Sriracha-Sauce (optional)
    • 3 TL Stärkemehl
    • Reis
    • Pikanter Asia-Krautsalat (Rezept folgt!)
    • Lauchstreifen
    • Sesam, geröstet
    Zubereitung:
      Asia-Rindsrouladen
      • Die Karotten in dünne Streifen schneiden.
      • Die Champignons so dünn wie möglich mit dem Gemüsehobel hobeln.
      • Die Rindsschnitzel zwischen Frischhaltefolie plattieren, salzen, pfeffern und mit der Wasabi-Paste dünn bestreichen.
      • Die Rindsschnitzel mit einem Schinkenblatt und den dünnen Champignon-Scheiben belegen.
      • Einige Karottenstreifen und Mungobohnen-Sprossen darauf geben, eng einrollen und mit Spagat binden.
      • Das Backrohr auf 90°C vorheizen. (Ja, die Temperatur stimmt!)
      • Die Zwiebel schälen und grob würfeln.
      • In einer tiefen Pfanne oder Schmortopf (mit Deckel) das Erdnussöl erhitzen, die Rouladen rundherum kräftig anbraten und danach herausheben.
      • Die Zwiebel im Öl anschwitzen, das Mehl einrühren und braun rösten.
      • Das Tomatenmark hinzufügen, durchrühren und die Sojasauce hinzufügen.
      • Mit dem Rindsfond und dem Wasser aufgießen, das Lorbeerblatt und die Pfefferkörner hinzufügen und aufkochen lassen.
      • Die Rouladen einlegen und zugedeckt im heißen Rohr, bei Niedrigtemperatur mindestens 4 Stunden weich dünsten. Die Rouladen von Zeit zu Zeit wenden.
      Teriyaki-Sauce
      • Den Ingwer schälen und ganz fein würfeln.
      • Die Knoblauchzehen schälen und halbieren oder ebenfalls fein Würfeln, wenn er in der Sauce bleiben soll.
      • In einem Topf den Ingwer, die Knoblauchzehen, die Chilischote, den Zucker mit dem Mirin, der Sojasauce und dem Reisessig aufkochen und 10 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Zucker vollständig aufgelöst und die Sauce etwas eingedickt ist.
      • Die Knoblauchzehen und die Chilischote entfernen.
      • Das Stärkemehl mit etwas Wasser glatt rühren, gut zwei Drittel in die Sauce geben und eine Minute köcheln lassen, bis die Sauce eindickt. Je nach Konsistenz etwas mehr Stärkemehl einrühren.
      • Die Sauce mit dem Limettensaft und optional je nach gewünschtem Schärfegrad mit Sriracha-Sauce (sehr scharf!) abschmecken.
      • Die Rouladen aus dem Schmorfond heben, den Spagat entfernen, in der Teriyaki-Sauce kurz glasieren, in dünnen Scheiben aufschneiden und anrichten.
      • Die Rouladen mit, in dünnen Streifen geschnittenen und gesalzenen, Lauchstreifen und geröstetem Sesam garnieren.
      • Als Beilage passt (Klebe-)Reis und ein pikanter asiatischer Krautsalat.


      💡 Die Rindsrouladen können locker auch länger, 5 – 6 Stunden, geschmort werden und warten im Backrohr quasi auf den Einsatz!

      ❗ Die Mengenangaben der Teriyaki-Sauce sind stark von der Konsistenz und Würzigkeit der verwendeten Sojasauce abhängig. Ich verwende ungesüßte Sojasauce. Lieber etwas vorsichtiger beginnen und nach und nach etwas mehr Sojasauce hinzufügen bis der salzig-süße Geschmack passt.
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      Teriyaki-Rindsroulade 🇯🇵

      Teriyaki-Rindsroulade 🇯🇵

      Das ist natürlich (m)eine sehr eigenwillige Interpretation eines japanischen Gerichts und wird es so wohl in Japan nicht geben. Auf jeden Fall habe ich beschlossen mich in Zukunft etwas mehr mit der japanischen bzw. asiatischen Küche im allgemeinen zu befassen und dann wird’s vielleicht auch authentischere Gerichte hier geben.😉

      Die übrig gebliebene Teriyaki-Sauce solltest du unbedingt aufheben und als Würzsauce oder Marinade zu gebratenem oder gegrilltem Fleisch oder auch bei japanischen Nudelgerichten verwenden. Das ist schon einmal ein guter Anfang.😋


      たのしんで お しょくじ お お たのしみ ください
      (Tanoshinde o shokuji o o tanoshimi kudasai)


      nudelsieb

      2 Gedanken zu “Teriyaki-Rindsroulade 🇯🇵

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