Pizza Napoletana {Grundrezept}

Pizza Napoletana {Grundrezept}

Für die „Verace Pizza Napoletana“, also die „Echte neapolitanische Pizza“ gibt es ganz strenge Regeln. Da ist auch kein Spielraum für Experimente beim Pizzateig. Mehl, Wasser, Salz und ganz wenig Hefe – that’s it! Etwas Zeit sollte man noch haben, aber es lohnt sich.

Pizza Napoletana {Grundrezept}

Pizza Napoletana {Grundrezept}

Die exakten Mengen sind natürlich auch von der Saugkraft des verwendeten Mehls abhängig. Da muss man etwas Gefühl für die Konsistenz des Teiges entwickeln. Da ich natürlich auch nicht 10 Pizzen machen möchte, habe ich die Mengen entsprechend reduziert (obwohl das bei der Hefe an sich nicht proportional gerechnet wird).

Meine heruntergerechneten Mengen reichen für 4 kleine, 3 mittlere oder 2 richtig große Pizzen.


Pizza Napoletana {Grundrezept}

Quellenangabe: Associazione Verace Pizza Napoletana
Tags: #einnudelsiebbloggt #pizzanapoletana

Zutaten (4 Portionen):
  • 280 g Wasser (22°C)
  • 0,8 g Hefe, frisch
  • 500 g Mehl (ital. Weizenmehl tipo "00", alternativ griffiges Weizenmehl)
  • 15 g Salz
Zubereitung:
  • Das Wasser in eine Rührschüssel geben und die Hefe darin auflösen.
  • Das Mehl mit dem Salz vermischen, in die Rührschüssel geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine bei niedriger Stufe 10 bis 15 Minuten und weitere 2 Minuten bei höherer Stufe zu einem glatten Teig kneten.
  • Die Teigkugel in der Rührschüssel mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet, die Rührschüssel mit einem Küchentuch abdecken und den Teig bei 23°C zwei Stunden gehen lassen.
  • Den Teig auf einem ganz leicht bemehlten Brett in vier (oder weniger) Teile teilen (ca. 200 g für 4 kleine Pizzen).
  • Die Teigstücke dehnen, falten, rund schleifen und mit 10 cm Abstand in eine leicht bemehlte (umgedrehte) Plastikbox legen.
  • Die Teigkugeln mindestens 6 Stunden bei 23°C gehen lassen. Wenn die Temperatur niedriger ist, dann sollte der Teig 8 Stunden gehen. Im Kühlschrank kann man die Gehzeit sogar bis zu 24 Stunden erhöhen.
  • Die Teigkugeln aus der Box nehmen und auf einem ganz leicht bemehlten Brett, mit der Hand flach drücken und mit den Händen von innen nach außen eine Pizza mit einem 2 cm breiten, erhöhten Rand formen.


❗ Ich habe als „Gärkiste“ eine große Plastikbox umgedreht und die Teigkugeln auf den bemehlten Deckel gelegt und mit der Box abgedeckt. Auf keinen Fall sollten die Teigkugeln direkt auf Backpapier ohne Mehl (wie auf meinem Bild) gelegt werden!

💡 Der Teig sollte nur mit den Händen geformt werden, aber am Anfang kann ein Nudelholz auch nicht schaden.😜

💡 Die fertigen Pizzakugeln können in Frischhaltefolie gewickelt auch eingefroren werden. Danach einfach ausgewickelt bei Zimmertemperatur auftauen. Test ist in Arbeit!
0,8 g ist nicht wirklich viel

0,8 g ist nicht wirklich viel

Wasser, Hefe, Mehl und Salz

Wasser, Hefe, Mehl und Salz

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Pizza Napoletana - bitte warten😜

Pizza Napoletana – bitte warten😜

Der Teig ist schon einmal ein guter Anfang und kommt dem Pizzateig beim Lieblings-Italiener mit „pizzaiolo“ aus Neapel schon recht Nahe.😋

Die exakten Regeln kann man bei der Vereinigung der echten neapolitanischen Pizzabäcker nachlesen.


Gutes Gelingen!


nudelsieb

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