Gebackener Camembert mit Apfel-Feigen-Chutney, karamellisierten Walnüssen und Granatapfelkernen

Gebackener Camembert mit Apfel-Feigen-Chutney, Walnüssen und Granatapfel

Wer mir hier schon länger folgt, kennt ja meinen Hang zu lokalen Produzenten und Produkten. Dass ich im grünen Herz 💚 Österreichs, der Steiermark, wohne macht das auch nicht wirklich schwer. Es gibt immer mehr Genussregionen mit vielen Manufakturen und Produzenten. Eine besondere Ansammlung davon befindet sich im Osten der Steiermark, dem Vulkanland rund um die Riegersburg. Hier haben sich 10 Qualitätsbetriebe, die nur einen Katzensprung voneinander entfernt liegen, zu den Vulkanland Kulinarikern zusammengeschlossen.

Gebackener Camembert mit Apfel-Feigen-Chutney, karamellisierten Walnüssen und Granatapfelkernen

Gebackener Camembert mit Apfel-Feigen-Chutney, karamellisierten Walnüssen und Granatapfelkernen

Auf Erlebnis- und Verkostungstouren kann man mehr über Vulcano Schinken, Kürbiskernöl, Weine, Schokolade, Whiskey, Gin, Edelbrände, feine Essige und vieles mehr erfahren und natürlich auch verkosten. Unter anderem gibt es hier auch den größten Essigkeller Österreichs und in der gläsernen Manufaktur Gölles kann man vieles über die Erzeugung von edlen Bränden und feinen Essigen erfahren und erleben.
Dass Essig nicht nur für Salat-Dressings verwendet wird, sondern aus der (feinen) Küche nicht mehr wegzudenken ist, haben wir in den letzten Wochen bei „The Taste“ immer wieder gesehen und gehört, wenn einer der Spitzen-Köche nach der Verkostung lapidar „Da fehlt die Säure!“ bemängelt hat. Mit etwas Fingerspitzengefühl, entlockt man durch gezielt eingesetzte Säure auch einfachen Gerichten wahre Gaumenfreuden.
Da sauer ja bekanntlich lustig macht, habe ich meinen Gebackenen Camembert mit Cranberry-Himbeer-Chutney spontan abgewandelt und an die Jahreszeit angepasst. Ein säuerlich fein abgestimmtes Apfel-Feigen-Chutney, Walnüsse in Salzkaramell und Granatapfelkerne bilden das Topping auf dem aromatisch, würzigen, zart schmelzenden, gebackenen Camembert. Gebettet auf mit Leindotteröl beträufeltem Rucola, fehlt dann nur mehr das Finish mit etwas im Eichenfass gereiftem Apfel-Balsam-Essig. Mit dem richtigen Glas Wein eine durchaus ansprechende Vorspeise, wie ich meine. Vielleicht sogar passend für Weihnachten – mal sehen. 😉

 

Gebackener Camembert mit Apfel-Feigen-Chutney, karamellisierten Walnüssen und Granatapfelkernen

Zutaten (4 Portionen):
Apfel-Feigen-Chutney
  • 100 g Zwiebel, rot
  • 100 ml Apfelsaft, naturtrüb
  • 50 ml Weißer Balsamessig
  • 4 EL Honig
  • 2 Äpfel, klein
  • 150 g Soft-Feigen
  • Salz
  • 1 französischer Camembert
  • Geröstete Walnüsse mit Salzkaramell
  • Granatapfelkerne
  • Rucola
  • Apfel-Balsam-Essig
  • Leindotteröl
Zubereitung:
Apfel-Feigen-Chutney
  • Die Zwiebel schälen und ganz fein würfeln.
  • Den Apfelsaft mit dem Essig und dem Honig in einem kleinen Topf aufkochen und die Zwiebeln darin einige Minuten weich schmoren.
  • Die Soft-Feigen klein würfeln.
  • Die Äpfel schälen, klein würfeln und mit den Feigen zu den Schalotten geben, leicht salzen, vom Herd nehmen und ziehen lassen.
  • Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und dann herausnehmen.
  • Etwas Butter in der Pfanne schmelzen, braunen Zucker darin karamellisieren, mutig! salzen und mit den Walnüssen vermischen und danach etwas abkühlen lassen.
  • Das Backrohr auf 180°C aufheizen.
  • Den Käse aus der Holz-Verpackung nehmen und auswickeln. Die Verpackung mit Backpapier auslegen, den Camembert hineingeben und das Backpapier rundherum abschneiden.
  • Den Camembert im Backrohr ca. 10-15 Minuten backen. Der Käse sollte innen weich und warm sein, aber nicht aufplatzen.
  • Etwas Rucola auf einem Teller anrichten.
  • Den Käse vorsichtig aus der Verpackung heben, auf den Rucola setzen und das lauwarme Chutney darauf verteilen.
  • Mit den Walnüssen und den Granatapfelkernen garnieren.
  • Einige Tropfen Leindotteröl und je nach Vorliebe mehr oder weniger Apfel-Balsam-Essig darüber träufeln.
  • Mit Baguette oder selbst gemachten Mini-Brioche servieren und einfach genießen.

 

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Dankeschön für die Kostproben!

Dankeschön für die Kostproben!

Saure Spuren von Werbung könnten in diesem Beitrag enthalten sein und das ist durchaus so gewünscht. 😉 Ein herzliches Dankeschön 💗 an die Manufaktur Gölles für die wirklich ausgezeichneten Kostproben.

PS: Jedes Jahr, am letzten Sonntag im September, laden die Vulkanland Kulinariker zum „Kulinarischen Herbst“ – eine Genusstour durch das Steirische Vulkanland. An diesem Tag stehen die Türen der 10 Qualitätsbetriebe offen und es besteht die Möglichkeit diese Betriebe hautnah zu erleben, hinter die Kulissen zu blicken und die einzigartigen Spezialitäten der Region zu genießen.

Save the date! (Erinnerung an mich) 😉


Und nun, saures Vergnügen!


nudelsieb

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