Mchuzi wa kamba wa nazi ­čç╣­čç┐

Mchuzi wa kamba wa nazi ­čç╣­čç┐

Was wei├čt du von Tansania, der n├Ąchsten Station meiner kulinarischen Weltreise? Also wenn die Antwort „nicht viel“ ist, dann geht’s dir so wie mir. Ostafrika war ja noch einigerma├čen klar.­čśë Dass der Serengeti-Nationalpark, in dem die „Big-5“ Elefant, L├Âwe, Leopard, B├╝ffel und Nashorn heimisch sind und auch der Kilimandscharo-Nationalpark, mit Afrikas h├Âchstem Berg, in Tansania liegen wusste ich ehrlich gesagt nicht. Auch die Inselgruppe Sansibar geh├Ârt zu Tansania und mit mehr als 130 verschiedenen Volksgruppen und fast ebenso vielen Sprachen und Dialekten ist das Land ein Schmelztiegel der Kulturen. Der Geografie-Unterricht ist wohl schon ein paar Tage her­čÖł, aber kulinarisch wei├č ich von diesem 60 Mio. Einwohner z├Ąhlenden Land in Afrika gleich noch weniger.­čĄö

Mchuzi wa kamba wa nazi ­čç╣­čç┐

Mchuzi wa kamba wa nazi ­čç╣­čç┐

Durch Tansania verl├Ąuft gewisserma├čen eine kulinarische Grenze. Im Landesinnern wird meist frittiertes Fleisch und viel Gem├╝se gegessen, das meist mit Ugali, dem relativ festen Maisbrei, serviert wird. An der Swahili-K├╝ste dominieren hingegen Fisch und Meerestiere. An den Ufern der Mangrovenw├Ąlder gedeihen Garnelen besonders gut und sind deshalb auch oft in tansanischen Gerichten vertreten. Damit w├Ąren wir auch bei meinem heutigen Gericht mit dem unaussprechlichen Namen. Wenn die ├ťbersetzung halbwegs stimmt, bedeutet „Mchuzi wa kamba wa nazi“ schlicht und einfach „Kokos-Garnelen-Sauce“. Der asiatische und indische Einfluss auf die tansanische K├╝che in dieser Region wird dabei ziemlich deutlich. Besonders die W├╝rzung mit Kardamom, gibt dem Gericht einen einzigartigen Geschmack. Neben Safran und Vanille gilt Kardamom als eines der teuersten Gew├╝rze weltweit. H├Ątte ich jetzt auch nicht gewusst, aber jetzt wird gekocht!


Mchuzi wa kamba wa nazi ­čç╣­čç┐

Tags: #einnudelsiebbloggt #in80gerichtenumdiewelt

Zutaten (2 Portionen):
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stk. Ingwer (3-4 cm)
  • ┬Ż TL Kurkuma
  • 2 EL Pflanzen├Âl
  • 1 EL Butter
  • 300 g Garnelen (k├╝chenfertig oder TK)
  • 3 Kapseln Kardamom, gr├╝n
  • 3 Nelken
  • 3 Zimtbl├╝ten
  • ┬Ż TL Piment, gemahlen
  • ┬Ż TL Zimt
  • 2 Paradeiser
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Fischsauce (oder Wei├čwein)
  • ┬Ż TL Zitronenabrieb
  • ┬Ż TL Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 250 ml Kokosmilch
  • Korianderbl├Ątter
  • Gekochter Reis oder Chapati (wie hier), als Beilage
Zubereitung:
  • Die Zwiebel sch├Ąlen und klein w├╝rfeln.
  • Den Ingwer (mit der Schale) fein reiben.
  • In einer Pfanne das ├ľl und die Butter erhitzen, die Zwiebeln, den Ingwer und den Kurkuma darin langsam weich schmoren.
  • Die Kardamomsamen aus der Kapsel l├Âsen, mit den Nelken und den Zimtbl├╝ten m├Ârsern und mit dem Piment und dem Zimt vermischen.
  • Die Paradeiser klein w├╝rfeln.
  • Die Knoblauchzehe sch├Ąlen und fein w├╝rfeln.
  • Die Gew├╝rze und die Garnelen in die Pfanne geben und kurz anbraten.
  • Mit der Fischsauce (oder Wei├čwein) abl├Âschen, die Tomaten und den Knoblauch hinzuf├╝gen und alles kurz einreduzieren lassen.
  • Mit der Kokosmilch aufgie├čen, mit dem Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer w├╝rzen und 10 Minuten sanft k├Âcheln lassen.
  • Einige Korianderbl├Ątter unterr├╝hren und mit Reis oder Chapati (Fladenbrot) servieren.


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Mchuzi wa kamba wa nazi ­čç╣­čç┐

Mchuzi wa kamba wa nazi ­čç╣­čç┐

Keine Ahnung, ob ich je eine Safari in der Serengeti oder vielleicht einen Segelt├Ârn rund um Sansibar machen werde, aber „Mchuzi wa kamba wa nazi“ gibt’s bei uns sicher wieder!­čśő


Kuwa na furaha!


nudelsieb

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