Roastbeef ist der feine Klassiker, der warm aber auch kalt serviert werden kann. Eigentlich ideal für Gäste, so sie dann irgendwann wieder einmal kommen dürfen. Für uns war es heuer der köstliche Festtagsbraten zu Weihnachten. Wobei, ganz klassisch war’s ja dann nicht.😉

Sous-vide garen ist die für mich perfekteste und gelingsichere Art der Zubereitung für Roastbeef. Neben allen Vorteilen der wahrlich sanften Garmethode, brauchst du dir um den Gargrad keine Sorgen zu machen, auch wenn die Gäste (heuer nur der Sohnemann) sich etwas Zeit lassen. Die Würzung ist dabei ebenso flexibel und der Braten darf schon vorab die Aromen in der Vakuumpackung annehmen. Das Roastbeef wird vor dem Servieren in einer Blitz-Aktion rundherum scharf angebraten und nach kurzer Ruhezeit ist das schöne Stück schon aufgeschnitten am Teller. Als Beilage passen Erdäpfel immer und eigentlich ist die Sauce Béarnaise gesetzt. Wer einmal etwas anderes ausprobieren möchte, der wird allerdings von der Espresso-Speck-Mayonnaise begeistert sein. Als scharfer Gegenspieler kommt auch noch ein cremig scharfer Wasabi-Krautsalat auf die Teller. Die Ideen dazu habe ich mir aus „kochen“ von Stevan Paul ausgeborgt.😉
Gewürz-Roastbeef mit Espresso-Speck-Mayonnaise
Quellenangabe: kochen – Stevan Paul
Tags: #einnudelsiebbloggt #roastbeef #sousvide
Zutaten (3 Portionen):
Roastbeef
- 1,6 kg Roastbeef (Rostbraten oder Beiried)
- Rosmarin, frisch
- Thymian, frisch
- Olivenöl
- Wintergewürzmischung
- Salz
- Butterschmalz, zum Braten
Mayonnaise
- 100 g Speck, durchwachsen
- 100 g Mayonnaise
- 2 EL Espresso, kalt
- ½ TL Paprikapulver, geräuchert
- Rauchsalz
- 1 TL OrangeCelo (Orangen-Olivenöl)
Krautsalat
- 500 g Weißkraut
- 1 EL Apfelessig
- Salz
- 2 EL Kren, gerieben
- 2 TL Wasabi-Paste (optional, für die ganz Scharfen)
- ½ TL Paprikapulver, geräuchert
- 80 g Mayonnaise
- Petersilie, fein gehackt
…
- Meersalzflocken
- Pfeffer
- Erdäpfelwürfel, geröstet (optional)
Zubereitung:
Roastbeef
-
Das Roastbeef parieren und eventuell rund binden (wie einen Rollbraten) damit es dann in der Vakuumpackung die Form behält.
1,6 kg Roastbeef (Rostbraten oder Beiried)
-
Den Rosmarin und den Thymian abzupfen und fein hacken.
Rosmarin, frisch
Thymian, frisch -
Das Fleisch mit ganz wenig Olivenöl einreiben, kräftig salzen, die Kräuter und die Gewürzmischung darauf verteilen und einmassieren.
Olivenöl
Wintergewürzmischung
Salz -
Das Roastbeef vakuumieren, gut 2-4 Stunden bei Zimmertemperatur durchziehen lassen und danach im 55°C warmen Sous-vide Becken für 6 Stunden "versenken".
-
Das Fleisch aus dem Vakuumbeutel nehmen, gut trocken tupfen, in einer ganz heißen Pfanne mit Butterschmalz rundherum scharf anbraten (max. 30 Sekunden pro Seite), aus der Pfanne nehmen und 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
Butterschmalz, zum Braten
Mayonnaise
-
Den Speck in ganz kleine Würfel schneiden, in einer Pfanne (ohne Öl) bei mittlerer Hitze richtig knusprig braten, auf Küchenpapier abtropfen und auskühlen lassen.
100 g Speck, durchwachsen
-
Die Mayonnaise mit dem (kalten) Espresso, den Speckwürfeln und dem OrangeCelo verrühren und mit dem Paprikapulver und dem Rauchsalz abschmecken.
100 g Mayonnaise
2 EL Espresso, kalt
½ TL Paprikapulver, geräuchert
Rauchsalz
1 TL OrangeCelo (Orangen-Olivenöl)
Krautsalat
-
Das Kraut in Spalten teilen, den Strunk herausschneiden, quer in feine Streifen schneiden oder hobeln.
500 g Weißkraut
-
Die Krautstreifen in eine Schüssel geben, salzen, gut durchkneten, mit dem Essig vermischen und durchziehen lassen.
1 EL Apfelessig
Salz -
Den Krautsalat mit dem Kren, der Wasabi-Paste, etwas Paprikapulver, der Mayonnaise und Petersilie vermischen und abschmecken.
2 EL Kren, gerieben
2 TL Wasabi-Paste (optional, für die ganz Scharfen)
½ TL Paprikapulver, geräuchert
80 g Mayonnaise
Petersilie, fein gehackt
….
-
Das Roastbeef in etwas dickere Scheiben (ca. 0,5 cm) schneiden, mit Meersalzflocken und frischem Pfeffer bestreuen.
Meersalzflocken
Pfeffer -
Das Rosastbeef mit der Espresso-Speck-Mayo, den Erdäpfelwürfeln (optional) und dem Krautsalat anrichten und genießen.
Erdäpfelwürfel, geröstet (optional)
💡 Dazu passen einfache, in der Pfanne goldbraun geröstete, Erdäpfelwürfel – man könnte auch „Pommes risolées“ dazu sagen, falls man die Gäste beeindrucken will.🙈😂

Bei Roastbeef wünsche ich mir immer, und das sollte mit 1,6 kg klappen, dass etwas davon übrig bleibt. Denn Roastbeef ist dünn aufgeschnitten, auf einer Scheibe Brot mit etwas Senf und Salz, auch kalt einfach ein Genuss.
Wenn wir schon beim Thema sind, wünsche ich Dir ein gutes und vor allem gesundes Neues Jahr 2021.💕 Alles andere werden wir schon irgendwie hinbekommen.😉
Bis nächstes Jahr, das bloggende Nudelsieb.🙋♂️

Bis nächstes Jahr!!!! 🎊🎊🥂
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Alles Gute im neuen Jahr, Alessia 🍾🥂
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