Salzburger Nockerl

Salzburger Nockerl

Angeblich können Salzburger Nockerl unter Umständen Panikattacken auslösen, da ihre Zubereitung so schwierig sein soll. Ich kann es gar nicht beurteilen, denn ich habe diese Süßspeise bisher noch nie selbst zubereitet und das war auch diesmal der Fall.

Salzburger Nockerl

Salzburger Nockerl

Der Grund dafür sind keine Panikattacken, sondern die Tatsache, dass das die Frau des Hauses immer wieder perfekt hinbekommt. Besser geht’s aus meiner Sicht nicht und deshalb habe ich ganz brav zugesehen und alles für die Nachwelt dokumentiert. Süßer Kochkurs also ❤

Salzburger Nockerl

Zutaten (3 Portionen):

  • 4 Eiklar
  • 75 g Feinkristallzucker
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 15 g Mehl
  • 2 Dotter
  • Zitronenschale, gerieben
für die Form
  • Butter zum Ausstreichen der Form
  • 5 EL Schlagobers
  • 1 TL Vanillezucker
  • Staubzucker zum Bestreuen
  • Preiselbeersauce (optional)

Zubereitung:

  • Das Backrohr auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Eine ovale Auflaufform (ca. 22 x 16 cm) mit weicher Butter ausfetten. Das Schlagobers mit einem TL Vanillezucker vermischen und in die Form gießen.
  • Das Eiklar mit dem Feinkristallzucker und Vanillezucker zu cremig steifem Schnee schlagen.
  • Die Dotter mit der Zitronenschale verrühren und vorsichtig mit dem Schneebesen in den Schnee einrühren, dass die Dotterstreifen in der Masse noch sichtbar sind.
  • Das Mehl mit dem Schneebesen vorsichtig unterheben.
  • Inzwischen das Schlagobers in der Auflaufform einmal kurz aufkochen und wieder von der Platte nehmen.
  • Aus der Masse mit einer Teigkarte oder einem großen Löffel drei Nockerl formen und in die Form setzen.
  • Die Nockerl auf der 2. Schiene von unten ca. 8-9 Minuten goldbraun backen.
  • Mit Staubzucker bestreuen und eventuell mit Preiselbeersauce sofort servieren.

 

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Salzburger Nockerl

Salzburger Nockerl

💡 Man kann auch etwas Preiselbeersauce zum Schlagobers in die Auflaufform geben und die Nockerl darauf setzen.

❗ Die drei Nockerl sollen übrigens die drei Salzburger Hausberge versinnbildlichen: den Mönchsberg, den Kapuzinerberg und den Gaisberg


Das Geheimnis der Salzburger Nockerl liegt im Eischnee. Er darf nicht überschlagen werden, denn das schadet der Stabilität der Nockerl. Der Schnee muss noch ein bisserl schmierig sein, also auf keinen Fall zu kurz, aber auch nicht zu lange schlagen 😉
Auch die Backdauer der Salzburger Nockerl ist so eine Gefühlssache, denn sie sollen goldgelb gebacken, aber innen noch cremig sein.


Das Ergebnis war wie immer perfekt und sogar bei dem in diesem Fall ganz rasch durchgeführten Fotoshooting ist den Nockerln nicht die Luft ausgegangen 😉


Süßes Vergnügen!


nudelsieb

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