Basler Brunsli 🇨🇭

Basler Brunsli 🇨🇭

Immer wieder passiert es, dass ich ein Rezept, in diesem Fall Weihnachtskekse, auf meinem Blog niederschreiben will, aber dann kommt wieder einmal etwas dazwischen.🤷‍♂️ Jetzt war aber das Ergebnis so gut, da muss es noch ganz schnell vor Weihnachten sein. Wenn nicht jetzt, wann dann?🙈 Obwohl ich aus Erfahrung sagen kann, dass meine Lebkuchenkekse auch im Schiurlaub oder zu Ostern noch gut schmecken, wenn du genügend machst und sie rechtzeitig einfrierst.😉 Aber das ist jetzt eine ganz andere Geschichte.

Basler Brunsli 🇨🇭
Basler Brunsli 🇨🇭

Zum Rezept ⬇⬇

Heuer hat mich die Schweiz mit ihren „Guetzli“, wie die Kekse dort heißen, total fasziniert. Zuerst die Mailänderli und jetzt die Basler Brunsli. Ehrlich gesagt, habe ich bisher noch nie davon gehört, aber Basler Brunsli sind traditionelle Schweizer Weihnachts-Guetzli, die ihren Ursprung (vermutlich) in Basel haben und im Grunde aus Mandeln, Schokolade und Zucker bestehen. Was soll da nicht schmecken!😜 Basler Brunsli sind auch ideal für Eiklar-Resteverwertung und die fallen bei mir jährlich an, wenn ich wieder meine Zserbo-Schnitte backe. Da dürfte ich übrigens nicht allein sein, denn die Zugriffe auf meinem Blog gehen vor Weihnachten regelmäßig durch die, sprichwörtliche, Decke.😊🙏

Bei der Suche nach einem passenden Rezept, bin ich auf der Website von swissmilk hängen geblieben. Die Idee, die Brunsli nicht nur klassisch mit dunkler, sondern auch mit weißer Schokolade zu machen, hat mir sofort gefallen.

Basler Brunsli 🇨🇭

Quellenangabe: inspiriert durch „swissmilk“
Tags: #einnudelsiebbloggt #in80gerichtenumdiewelt #xmas #weihnachten

Zutaten (45 Stück, je Teig):

klassisch

  • 375 g Mandeln
  • 150 g Schokolade, dunkel (Kuvertüre, zartbitter)
  • 300 g Zucker
  • 3 EL Mehl
  • 3 EL Kakaopulver
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eiklar
  • 2 EL Kirschschnaps (oder Wasser)
  • 1 Fläschchen Bittermandelaroma (2ml)

weiß

  • 375 g Mandeln
  • 150 g Schokolade, weiß (Kuvertüre)
  • 300 g Zucker
  • 5 EL Mehl
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eiklar
  • 1 EL Amaretto (oder Wasser)
  • 1 Fläschchen Bittermandelaroma (2ml)

  • Feinkristallzucker, zum Ausrollen

Zubereitung:

klassisch

  • Die Mandeln und die Schokolade reiben und in eine Schüssel geben.

    375 g Mandeln
    150 g Schokolade, dunkel (Kuvertüre, zartbitter)

  • Den Zucker, das Mehl, den Kakao, den Zimt und eine Prise Salz hinzufügen und mit einem Löffel vermischen.

    300 g Zucker
    3 EL Mehl
    3 EL Kakaopulver
    1 TL Zimt, gemahlen
    1 Prise Salz

  • Ein Mulde formen, das Eiklar, den Kirschschnaps und das Bittermandelaroma dazugeben und mit einem Löffel zu einem lockeren Teig vermischen, aber nicht kneten.

    3 Eiklar
    2 EL Kirschschnaps (oder Wasser)
    1 Fläschchen Bittermandelaroma (2ml)

  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden (oder über Nacht) kühl stellen.

weiß

  • Die Mandeln und die Schokolade reiben und in eine Schüssel geben.

    375 g Mandeln
    150 g Schokolade, weiß (Kuvertüre)

  • Den Zucker, das Mehl, den Vanillezucker und eine Prise Salz hinzufügen und mit einem Löffel vermischen.

    300 g Zucker
    5 EL Mehl
    1 EL Vanillezucker
    1 Prise Salz

  • Ein Mulde formen, das Eiklar, den Amaretto und das Bittermandelaroma dazugeben und mit einem Löffel zu einem lockeren Teig vermischen, aber nicht kneten.

    3 Eiklar
    1 EL Amaretto (oder Wasser)
    1 Fläschchen Bittermandelaroma (2ml)

  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden (oder über Nacht) kühl stellen.

  • Den Teig halbieren und portionsweise auf einem Brett mit Feinkristallzucker zirka 1 cm dick ausrollen.

  • Mehrere Bleche mit Backpapier belegen. Die Brunsli ausstechen, auf das Blech legen (ca. 1 Abstand) und gut 8 Stunden an einem kühlen Platz trocknen lassen.

  • Den Ofen auf 220°C Heißluft vorheizen und die Brunsli etwa 4 bis 6 Minuten (bei mir max. 5 Minuten!) auf der mittleren Schiene backen.

  • Die Brunsli (sind noch sehr weich!) auf dem Blech auskühlen lassen und danach in einer "Guetzlidose" (Keksdose) aufbewahren.

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Basler Brunsli 🇨🇭
Basler Brunsli 🇨🇭

Die Basler Brunsli sind zwar etwas zeitaufwendig (das ist die Untertreibung des Jahres😉) und eine eher klebrige Angelegenheit, doch der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall. Die Brunsli, mit ihrer knusprigen Hülle und dem schokoladig weichen Innern, schmecken einfach traumhaft. Ich kann gar nicht sagen, ob klassisch oder weiß die bessere Variante ist. Ich glaube, da muss ich noch einige Brunsli verkosten!😆

PS: Mittlerweile habe ich auch den Hinweis auf ein Brunsli Rezept von Ottolenghi bekommen, bei dem man die Kekse ähm Guetzli nicht trocknen muss, sondern gleich backen kann. Vielleicht mache ich die dann zu Ostern.😂


So, nun wünsche ich Dir noch ein schönes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest mit Deinen Liebsten.🎄

Ein Nudelsieb bloggt ...

2 Gedanken zu “Basler Brunsli 🇨🇭

  1. FEL!X schreibt:
    Avatar von FEL!X

    Ja, Brunsli stehen natürlich auch bei mir als Schweizer immer auf dem Programm! Die Neu-Kreation in Weiss habe ich allerdings verpasst, die werde ich – wahrscheinlich erst zu Ostern! – nach deiner Version backen!
    Übrigens: das Auswallen geht am besten mit Hilfe von Teighölzern und mit einer Plastikfolie (aufgeschnittener Gefrierbeutel) belegt!
    Einen guten Ausklang und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr mit weiterhin vielen kulinarischen Ereignissen,
    Felix

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