Mohn-Marillen-Streusel-Kuchen

Mohn-Marillen-Streusel-Kuchen

Wenn ich ganz spontan am Sonntag in der Früh auf die Idee komme einen Kuchen für die anrückende Verwandtschaft zu backen, dann ist es extrem blöd, wenn erstens nur relativ wenige Zutaten und damit Optionen im Haus sind und wenn ich zweitens kein passendes Rezept dazu habe. Früher hätten diese Umstände dazu geführt, dass ich einfach zum nächsten Bäcker gefahren wäre und einen Kuchen gekauft hätte. Aber heute ist das alles anders, denn ich hatte ja immerhin Marillen im Haus. Es kann im Jahr 2022 ja kein Problem sein, ganz auf die Schnelle, ein Rezept für einen einfachen und schnellen Marillenkuchen im Internet zu finden. Wozu gibt es denn all die tollen Food-Blogs. Denkt man(n) sich halt so.

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Γαρίδες σαγανάκι 🇬🇷 Garnelen saganaki

Γαρίδες σαγανάκι (Garídes saganáki) 🇬🇷

Mamma Mia, wie schnell die Zeit vergeht! Wie einige vielleicht in meinen Insta-Stories gesehen haben, war ich in Griechenland auf Urlaub. Wenn man mit dem Segelschiff kreuz und quer durch die nördlichen Sporaden segelt, dann kann man abgesehen von ganz wenigen touristischen Städtchen doch tatsächlich noch das ursprüngliche, meist auch sehr dünn besiedelte Griechenland erleben. Neben traumhaften einsamen Buchten, weißen Stränden, urigen Fischerdörfern findet man auch typische, gemütliche, einfache Tavernen, in denen man in die griechische Lebensart voll eintauchen kann. Kein Wunder also, dass das Gericht für meinen ersten Beitrag nach diesem Urlaub quasi direkt aus einer dieser Tavernen kommt.😉

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Amaranth-Grieß-Schmarrn

Amaranth-Grieß-Schmarrn

Was macht er denn jetzt für einen Schmarrn, könntest du dich fragen. Das ist in der Tat eine gute Frage. Manchmal, zumindest kommt es mir so vor, kaufe ich Dinge einfach weil ich neugierig bin. Dass manche dieser Dinge dann irgendwo in der Speisekammer „versumpern“, also liegen bleiben, lassen wir jetzt mal beiseite.🙈 Vor längerer Zeit (nette Umschreibung!) habe ich eine Packung Amaranth gekauft. Aber nicht die gepufften hellen Samen, die man oft auch in Müslimischungen findet, sondern die superkleinen ganzen Körner und die auch noch in schwarz. Warum? Keine Ahnung! Einfach so, ohne Plan!

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Saurer Nudelsalat mit Kräutern

Saurer Nudelsalat mit Kräutern

„36 Grad, kein Ventilator“ beschreibt ganz gut meine aktuelle Lage ☀ und ist auch eine Textzeile aus dem Song „36 Grad“ von 2raumwohnung.
Ob du’s glaubst oder nicht😅, genau der Song lief im Radio, als mir NYT Cooking diesen speziellen Nudelsalat auf den Bildschirm „geknallt“ hat. Ganz klar ein Zeichen und die Suche nach einem sommerlich frischen und leichten Nudelsalat war somit beendet!

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Chamchi Deopbap 🇰🇷

Chamchi Deopbap 🇰🇷

Angefangen hat alles mit einem Newsletter von New York Times Cooking, in dem es um die ganz schnellen und einfachen Gerichte ging. Unter anderem war von einer „Tuna Mayo Rice Bowl“, mit einer Zubereitungszeit von 5 Minuten, die Rede. Das kann natürlich nur dann funktionieren, wenn der Reis schon gekocht ist, habe ich mir gedacht und wohl genau deswegen auch auf das Rezept geklickt. In dem Beitrag wurde auch erklärt, dass das Gericht quasi japanische Wurzeln hat, auf Hawaii sehr beliebt ist, aber auch in Südkorea unter dem Namen „Deopbab“ bekannt ist. Okay, weggeklickt und (fast) vergessen.

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Kabeljau alla luciana 🇮🇹

Kabeljau alla luciana 🇮🇹

Dieses Gericht mit Kabeljau, unserem Lieblingsfisch und dann auch noch mit typisch italienischer Zubereitung, hat sofort mein Interesse geweckt, als ich ein altes Frisch gekocht Magazin durchgeblättert habe. Neugierig wie ich bin, habe ich mich auf die Suche nach „luciana“ gemacht😉, denn darüber hat sich das Rezept ausgeschwiegen. Das „alla luciana“ kommt aus der kampanischen Küche oder genauer aus dem Viertel Santa Lucia in Neapel. Dort haben Fischer dieses Gericht, allerdings mit Polipetti (Baby-Oktopus), zu einer traditionellen Vorspeise für Neapel gemacht.

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Kohlrabi-Carpaccio

Kohlrabi-Carpaccio

„Jetzt ist schon endlich wieder was passiert!“ um es in Anlehnung an die Brenner-Krimis von Wolf Haas zu sagen. Lange, eigentlich viel zu lange, war es sehr ruhig hier auf meinem Blog. Mir hat schlicht und einfach die Zeit gefehlt um die Dinge, die dennoch in der Küche passiert sind, nieder zu schreiben. Ein bisschen „blogfaul“ war ich auch und manchmal brauche ich vom Social-Media-Zeitklau, sprich Instagram & Co., einfach eine Auszeit. Es gibt ja auch ein reales Leben, dass endlich und hoffentlich dauerhaft wieder etwas „normaler“ läuft.

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Poganze 🇸🇮🇦🇹

Poganze 🇸🇮🇦🇹

Da bin ich jetzt einmal kulinarisch rund um die Welt gereist und dann sowas. Hast du schon mal von „Poganze“ oder „Poganazn“ gehört oder sie auch gar schon gegessen. Ich nicht und dabei ist das ein altes Traditionsgebäck aus der Südsteiermark und dem angrenzenden Slowenien. Also, dass mir das in mehr als dreißig Jahren in der Steiermark nicht untergekommen ist, kann man ja kaum glauben.

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Bilderklau? Eine Frage des Respekts unter Bloggern!

Es gibt Dinge im Internet und speziell im Blog-Universum, die macht man einfach nicht!

Jetzt ist es schon okay, wenn man sich durch fremde Rezepte inspirieren lässt, sie ausprobiert und nachkocht oder bäckt. Wenn man am ursprünglichen Rezept etwas ändert, dann ist das auch ok und kein Problem. Wenn man das Rezept dann quasi 1:1 kopiert und selbst bloggt, dann sollte man zumindest den Urheber in irgendeiner Form nennen. Wenn man es ganz nett macht, dann wird der ursprüngliche Beitrag auch noch verlinkt. Das macht (fast) jeder und so gehört sich das auch, wenn man Anstand besitzt!

Leider gibt es aber auch Ausnahmen und das ist schlicht eine Frechheit und kann außerdem richtig teuer werden.

Wenn nämlich auch noch die eigenen Bilder „geklaut“ werden, dann hört sich der Spaß auf.

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Tavë kosi 🇦🇱

Letzte Woche hat uns hier der Winter noch einmal ganz kurz besucht und da ich bin einfach in den Süden, genauer nach Albanien, geflohen. Also nicht wirklich, sondern natürlich nur kulinarisch.😉 Wobei Albanien diesbezüglich ein großer weißer Fleck für mich war. Im Zuge meiner Kulinarischen Weltreise habe ich dieses Nationalgericht Albaniens gefunden, das auch unter dem Namen Tavë Elbasani, der Stadt aus der es stammt, bekannt ist. Etwas schwierig ist die Bedeutung des Namens, denn Google hat es mit albanisch auch noch nicht ganz so. Wenn es stimmt, dann heißt das so viel wie „Saurer Auflauf“, aber da sollte ich wohl einen Albaner fragen.😁

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